Ein Staatsmeister-Titel zum Abschluss der Tanzkarriere

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 07.12.2021 12:04 Uhr

ARNREIT. Seiner Rolle als Favorit wurde Klemens Köchler-Hofer bei der Tanz-Staatsmeisterschaft gerecht und holte sich mit Tanzpartnerin Barbara Westermayer den Titel in den Standard-Tänzen. Für den Arnreiter war das der perfekte Abschluss seiner Tanzsport-Karriere.

Schon seit seinem neunten Lebensjahr widmet sich der gebürtige Weinviertler, der seit Sommer in Arnreit lebt, dem Tanzen. „Es waren viele erfolgreiche Jahre, aber jetzt ist die Zeit gekommen, mit dem Tanzsport aufzuhören. Das war mein letztes Turnier“, berichtet Klemens Köchler-Hofer. Und ein schöneres Ende hätte er sich gar nicht wünschen können: Nachdem er mit seiner Tanzpartnerin Barbara Westermayer im Herbst 2019 bei der Staatsmeisterschaft nur ganz knapp am Titel vorbeigeschwebt ist, klappte es dieses Jahr und die beiden brachten einen klaren Sieg in den Standard-Tänzen nach Hause. „Es war ein konditionell anstrengendes, aber sehr schönes Turnier“, bilanziert der Wahl-Mühlviertler nach der Staatsmeisterschaft in Wattens in Tirol.

Schöne Erfolge

Neben dem Studium und später der Arbeit war das Tanzen zwar stets ein Hobby für den 28-Jährigen, der diesem aber sehr professionell nachgegangen ist. Die Erfolge des Tanzpaares sprechen für sich: Es ist dreifacher Staatsmeister in der Kombination (Standard und Latein 2016/2017/2018), holte in Moskau einen 10. Platz beim Weltcup 10 Tänze, tanzte sich beim Weltcup Standard in China ins Semifinale und gehörte auch bei den World Games Standard zu den Semifinalisten.

Um beständig gute Leistungen zu erbringen, gehörten drei Stunden tägliches Training zum Alltag für Köchler-Hofer. Da hat die Zwangspause in der Corona-Zeit mit nur eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten eigentlich „ganz gut getan, das war eine Erholung für den Körper“.

Tanzsport in einer neuen Rolle

Ganz will der frisch gekürte Staatsmeister auch in Zukunft nicht auf den Tanzsport verzichten: „Ich mach weiter, aber in einer anderen Rolle“, möchte er verstärkt als Trainer oder Coach tätig werden. Einen Teil der dafür nötigen Ausbildungen hat er auch schon absolviert.

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