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BEZIRK ROHRBACH. Mehr als 2.200 Brände und technische Einsätze, bei denen die Feuerwehr-Kameraden gut 28.000 Stunden im Einsatz standen: Die 59 Feuerwehren mit ihren knapp 6.500 Mitgliedern waren auch im Vorjahr wieder enorm gefordert.

  1 / 2   Erstmals wurde der Funkleistungsbewerb in Bronze auf die Bezirke ausgelagert. Aus dem Bezirk Rohrbach stellten sich 100 Teilnehmer der Prüfung. (Foto: BFK Rohrbach)

242 Brandeinsätze hatten die Feuerwehren des Bezirkes Rohrbach im Jahr 2021 zu bewältigen. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies um 52 Einsätze mehr. Besondere Herausforderung war der Wohnhausbrand in Altenschlag bei Helfenberg Ende April, zu dem zwölf Feuerwehren mit 200 Kameraden und acht Pumpen ausrückten.

Eine Gewitterfront ließ im Juni die Sirenen heulen: Zwei Drittel der Feuerwehren aus dem Bezirk standen in der Nacht von 24. auf 25. Juni im Einsatz. Sie räumten in erster Linie Straßen frei und pumpten Keller und Garagen aus. Insgesamt gab es auch bei den technischen Einsätzen und Hilfeleistungen im Vorjahr eine Steigerung – von 1.889 im Jahr 2020 auf 1.961 im Jahr 2021.

Leistung von 701 Vollzeit-Arbeitskräften

Rohrbachs Feuerwehrer standen insgesamt 28.070 Stunden ehrenamtlich für die Hilfe am Nächsten im Einsatz. Umgerechnet wären dies 701 Vollzeit-Arbeitskräfte. 23.911 Einsatz-Kilometer wurden zurückgelegt, 29 Personen aus Notlagen oder aus Fahrzeugen geborgen und 33 Tiere gerettet.

Zeit für Weiterbildung und Jugendarbeit

Daneben wurden knapp 153.700 Stunden für Übungen, Ausbildungen, Jugendarbeit und Veranstaltungen geleistet. Dem Corona-Virus geschuldet, gab es einen deutlichen Einbruch bei den Bewerben und Leistungsprüfungen (minus 63 Prozent). Auf Aus- und Weiterbildungen wurde aber nicht verzichtet: 38.100 Teilnehmer-Stunden wurden dafür aufgebracht. Der Zeitaufwand für die Jugendarbeit schlägt mit 20.800 Teilnehmer-Stunden zu Buche.


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