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JULBACH. Über das Projekt „Füreinander da sein“ werden ältere Menschen in Julbach durch Ehrenamtliche unterstützt.

Bürgermeister Johannes Plattner (Foto: Fellhofer)
Bürgermeister Johannes Plattner (Foto: Fellhofer)

Schon seit längerer Zeit gibt es in der Gemeinde den Verein „Julbach sozial“. Dabei handelt es sich um einen Fördertopf der Gemeinde, der von unterschiedlichen Quellen gespeist wird – etwa durch Spenden von Privaten, Unternehmen oder Vereinen – und aus dem bei finanziellen Härtefällen rasch geholfen werden kann. Aus diesem Verein heraus hat sich nun das Projekt „Füreinander da sein in Julbach“ entwickelt: Ehrenamtliche unterstützen ältere und bedürftige Menschen, damit diese weiter in ihrer vertrauten Umgebung wohnen können. Angeboten werden Besuchsdienste, Fahr- und Begleitmöglichkeiten zu Ärzten, Behörden, ins Spital oder in die Kirche. Auch ein Einkaufs- und Abholservice ist geplant. Koordiniert wird das Ganze durch Sozialpädagogin Margit Paster.

Sie sucht Ehrenamtliche, die sich vorstellen können, Mitbürger im täglichen Leben zu unterstützen. Finanziert wird das Projekt über Beiträge der Gemeinde Julbach, Spenden werden gerne entgegengenommen.

Energiebonus eingeführt

Die Gemeinde hat außerdem einen eigenen Energiebonus von 200 Euro eingeführt. Dieser kann unbürokratisch am Gemeindeamt beantragt werden, es gelten die gleichen Einkommensgrenzen wie beim Heizkostenzuschuss des Landes. „Damit wollen wir genau bei jenen ansetzen, die ohnehin jeden Euro dreimal umdrehen müssen“, begründet Bürgermeister Johannes Plattner diese Initiative.

Wer ehrenamtlich helfen will, kann sich bei Margit Paster melden: Tel. 07288/8155-16 (jeden Mittwoch von 8 bis 9 Uhr)

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