Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

PUTZLEINSDORF. Der Verein HiKöDe (Hilfsprojekt Königsfeld Deutsch Mokra) unterstützt schon seit mehr als 20 Jahren Menschen, Sozialeinrichtungen und Krankenhäuser im Theresiental in den ukrainischen Waldkarpaten. Jetzt kommen diese langjährigen Kontakte und Freundschaften auch den Opfern des Krieges zu Gute.

Helfende der Pfarre und des Vereins HiKöDe, ganz rechts Martha Reiter (Foto: Pfarre Putzleinsdorf)
  1 / 3   Helfende der Pfarre und des Vereins HiKöDe, ganz rechts Martha Reiter (Foto: Pfarre Putzleinsdorf)

Vereinsobfrau Martha Reiter ist soeben nach Putzleinsdorf zurückgekehrt und ordnet Fotos, Gedanken und dokumentarisches Material des durchgeführten Hilfstransportes in die Ukraine. Es war einer von vielen, die sie in den letzten Jahren gemeinsam mit ihren Team von HiKöDe organisiert hat. Viele bekannte Gesichter von langjährigen Kontaktpersonen sind auf den Fotos und nicht neu sind Bilder von Menschen, die sich bei der Verteilung von Hilfsgütern anstellen. Neu ist aber, dass im Hintergrund zerbombte, ausgebrannte Häuser zu sehen sind – kaum vorstellbar ist, dass hier noch jemand wohnen kann.

Große Spendenbereitschaft

Viel kann man nicht tun gegen diese rücksichtslose Zerstörung. Aber das Wenige doch zu versuchen, hat viele Menschen in der Pfarre Putzleinsdorf und weit darüber hinaus motiviert, bei der Hilfsaktion für die Menschen in der Ukraine mitzumachen. Sachgüter, Geldspenden und Hoffnung Eine Vielzahl an Sachgütern – Decken, Bettwäsche, Kleidung, Kinderartikel und vieles mehr – wurde gesammelt, sortiert und in Kartons verpackt. Mit den großzügigen Geldspenden konnten dazu noch Lebensmittel, Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial im Wert von mehr als 10.000 Euro eingekauft werden.

Hilfstransport in die Ukraine

Die Spendengüter sowie zahlreiche Krankenbehelfe aus dem ständigen Lager von HiKöDe wurden dann mit einem großen LKW auf direktem Weg in die Ukraine transportiert. Ziel war unter anderem das Generalhospital in der Stadt Dupno östlich von Lwiw (Lemberg). Dank der langjährigen Kontakte und Freundschaften konnten Menschen in der Ukraine zielgerichtet und effizient unterstützt werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden