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ST. OSWALD/LICHTENAU. So genau weiß es eigentlich keiner mehr, ab wann die Gemeinden St. Oswald und Lichtenau verwaltungstechnisch einen gemeinsamen Weg eingeschlagen haben. Dieser wurde über die Jahrzehnte hinweg intensiviert und wird auch heute mehr denn je forciert.

Historische Aufnahme des altes Gemeindeamtes der Verwaltungsgemeinden (Foto: Gemeinde St. Oswald)
Historische Aufnahme des altes Gemeindeamtes der Verwaltungsgemeinden (Foto: Gemeinde St. Oswald)

Es war vermutlich in den Jahren des Zweiten Weltkrieges, als St. Oswald und Lichtenau ihre Verwaltungsgemeinschaft gegründet haben. Das gemeinsame Gemeindeamt hat dabei ebenso Tradition wie der gemeindeübergreifende Bauhof. Das hat viele Vorteile: „Wir können beispielsweise große Geräte gemeinsam ankaufen und auch nutzen. Dadurch können wir viel Geld sparen“, sind sich die Bürgermeister-Kollegen Heidemarie Silber (St. Oswald) und Albrecht Neidhart (Lichtenau) einig. Doch hier endet die Zusammenarbeit der Gemeinden nicht etwa, sondern auch die Bevölkerung lebt dies aus – etwa in den vielen aktiven Vereinen. In der Musikkapelle etwa blasen Oswalder und Lichtenauer Seite an Seite den Marsch, der Sportverein lebt von Mitgliedern von hüben wie drüben und so manch anderen Verein würde es vermutlich nicht geben, würden nicht Leute aus beiden Gemeinden zusammenhelfen.

Glasfaser-Ausbau

Das nächste Thema, das ebenfalls beide Gemeinden betreffen wird, wird der Ausbau des Glasfaseranschlusses sein. Derzeit läuft noch die Ausschreibung der ausführenden Baufirma, aber noch heuer wird mit den Arbeiten begonnen.


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