Umfahrung könnte 2024 komplett fertig sein
PEILSTEIN. Nachdem sich der erste Abschnitt der Umfahrung schon bestens bewährt hat, soll es im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten weitergehen.

Der zweite Bauabschnitt liegt derzeit zur wasserrechtlichen und naturschutzrechtlichen Bewilligung vor und es läuft die Einspruchsfrist. Bürgermeister Felix Grubich ist zuversichtlich, dass Mitte August alles erledigt ist: „Wir haben im Vorfeld alles ausgeredet“, sagt er.
2023 könnte dann mit den Erdarbeiten begonnen werden, 2024 die Komplettierung der Umfahrung erfolgen. Laut Verkehrszählung fahren schon jetzt täglich rund 3.000 Fahrzeuge auf der neuen Straße, weitere 1.000 durch das Ortsgebiet. Der zweite Abschnitt soll die Verkehrssicherheit auf der Umfahrung ohne Werksverkehr gewährleisten: Die neue B38 wird ab der bestehenden Mühlbrücke an den Randbereich des aktuell geteilten Betriebsareals der Firma Hehenberger verlegt.
LED für Straßenlaternen
Gebaut hat auch die Gemeinde selbst und etwa die Aufbahrungshalle oder die Arztpraxis neu errichtet. Im Ortskern macht man sich zudem erste Gedanken zur Neugestaltung und künftigen Entwicklung. Schon vorab wird an der Hauptstrecke die Straßenbeleuchtung, die zwischen 50 und 60 Jahre alt ist, im Laufe des Jahres auf LED-Technik umgestellt.
Bauhofmitarbeiter gesucht
Im Gemeindebauhof freut man sich über einen neuen Gemeindetraktor samt Zubehör, der mit Landesunterstützung finanziert werden konnte. Wegen einer anstehenden Pensionierung wird bald die Stelle eines Bauhofmitarbeiters ausgeschrieben (40 Stunden). Außerdem sucht Peilstein eine Reinigungskraft für das Schulgebäude (22 Stunden). Bewerbungen sind am Gemeindeamt möglich.
Rege Vereinstätigkeit
Auch gesellschaftlich und sportlich tut sich wieder was in Peilstein. „Endlich kann wieder etwas stattfinden“, sagt Bürgermeister Felix Grubich und ist dafür den vielen aktiven Vereinen dankbar. „Viele Dinge passieren auf Vereinsbasis“, nennt er etwa den Georgiritt, die Ortscups, den gelungenen Kranzlkirtag oder die drei großen Zeltfeste, die es in der Gemeinde gibt. Eines davon, jenes in Kirchbach, geht von 29. bis 30. Juli über die Bühne. Der Kameradschaftsbund unter dem neuen Obmann Johann Pfeil feiert am 6. August das 150-jährige Jubiläum mit einem großen Fest ab 17 Uhr.
Ein Höhepunkt für Familien ist stets das Ferienspiel, für das vor allem die Vereine jedes Jahr ein quantitativ und qualitativ hochwertiges Programm zusammenstellen. „Dieses wunderbare Zusammenhelfen – das macht Peilstein aus“, sagt Grubich.


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