Feuerwehr-Jugendlager verwandelte Florianis in echte Seepiraten
ST. VEIT. Die Seepiraten waren los beim Jugendlager der Feuerwehrjugend in St. Veit. 588 Jungflorianis und 122 Betreuende erlebten ein actionreiches Wochenende auf der Sportanlage.

Schon zuhause nutzten die Jugendgruppen der 46 teilnehmenden Feuerwehren die ersten Ferientage, um aufwändige Requisiten zu basteln. Ganze Schiffsrümpfe und meterhohe Segelmasten wurden angekarrt. Mit einem Kanonenschuss vom großen Piratenschiff in der Mitte der Zeltstadt wurden die Lagerfahnen aufgerichtet.
Ein Piratenleben ist aber nicht immer bequem. So bekam schon in der ersten Lagernacht das Schiff leichte Schlagseite, als der Dauerregen so manches Zelt unter Wasser setzte. Die betroffenen Gruppen wurden kurzerhand ins Sportheim umgesiedelt. Nach einer doch recht kurzen Nachtruhe machten sich die Burschen und Mädchen am Samstag auf den Weg zur Lagerolympiade. Hier zeigten sie an den verschiedensten Stationen ihr Geschick – auch dabei ging es mehr oder weniger nass her.
„Jugendschatz gehoben“
„Wir haben gemeinsam den größten Schatz gehoben, den es im Feuerwehrwesen gibt – Kameradschaft und Gemeinschaftserlebnisse“, freute sich Bezirkskommandant Josef Bröderbauer über ein gelungenes Jugendlager.
Dass dieses überhaupt zustande kam, dafür waren mehr als 120 freiwillige Helfer der FF St. Veit und der Feuerwehrführung des Bezirkes im Einsatz.
Nach dem Lagergottesdienst, welchen Abt em. Martin Felhofer zelebrierte, legten die Rohrbacher Seepiraten am Sonntag mit einem kräftigen „Ahoi“ ab und traten erschöpft, aber zufrieden ab.


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