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Erst Schulnoten, dann Banknoten und nun...: St. Oswalder machen sich ein Begegnungszentrum

Petra Hanner, 07.09.2022 06:00

ST. OSWALD. Große Begeisterung erntete das Vorhaben für ein neues Begegnungszentrum in St. Oswald, das der Bevölkerung bei einem Frühschoppen vorgestellt wurde. Nun geht's schon ans Eingemachte.

Projektpräsentation beim Frühschoppen in St. Oswald (Foto: Gemeinde St. Oswald)
  1 / 2   Projektpräsentation beim Frühschoppen in St. Oswald (Foto: Gemeinde St. Oswald)

Im Rahmen eines Agenda 21-Prozesses hat die Gemeinde St. Oswald gemeinsam mit der Spes Zukunftsakademie ein Konzept für ihr Wirtshaus und Begegnungszentrum entwickelt. Bei einem Frühschoppen wurde alles vorgestellt und stieß auf große Begeisterung in der Bevölkerung. Die alte Volksschule, die später auch als Raiffeisenbank von St. Oswald diente, soll in Zukunft zum Begegnungszentrum ausgebaut werden.

Gemeinsame Finanzierung

Damit wird das Ortszentrum aufgewertet und belebt, ein leerstehendes Gebäude wird einer neuen, sinnvollen Nutzung zugeführt. Die Oswalder werden gemeinsam ihr Begegnungszentrum finanzieren, ähnlich wie am Stefansplatzerl in St. Stefan-Afiesl wird auch hier eine Bürgergenossenschaft gegründet, die in das Gebäude investiert. Bereits beim Frühschoppen am 15. August wurden 75.000 Euro an privaten Beteiligungen für die zu gründende Bürgergenossenschaft von den Bewohnern zugesagt.

Was einer alleine nicht schafft...

Neben den gastronomischen Räumlichkeiten werden Multifunktionsräume für die Vereine und für verschiedene Aktivitäten der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Noch im September soll das Haus von der Gemeinde gekauft und anschließend mit den detaillierten Planungsarbeiten begonnen werden. Die Gesamtinvestitionshöhe liegt bei rund 600.000 Euro. Diese Summe kann nur gemeinsam durch aktive Mitarbeit beim Bau und den Verkauf weiterer Genossenschaftsanteile aufgebracht werden. „Mir als Bürgermeisterin ist wichtig, dass wir im Zentrum wieder einen Ort haben, an dem sich die Menschen treffen können. Die große Resonanz von Seiten der Bevölkerung bestätigt unsere Bemühungen im Gemeinderat. Gemeinsam schaffen wir, was keiner alleine erreichen könnte!“ freut sich Bürgermeisterin Heidemarie Silber.


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