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KIRCHBERG. Julia Hackl hat von Michael Kneidinger den Taktstock für den Musikverein übernommen.

  1 / 2   Kapellmeisterin Julia Hackl bei ihrem ersten Auftritt beim Dämmerschoppen im Freibad (Foto: MV Kirchberg)

Die Kirchberger Musiker bedanken sich bei Michael Kneidinger für die viele Zeit, Mühen und Energie, die er in den letzten Jahren in den Verein investiert hat. Im Sommer hat der Neufeldner seine Kapellmeisterstelle in Kirchberg niedergelegt. Seine Nachfolge hat Julia Hackl angetreten, die für den Musikverein keine Unbekannte ist: Die Lembacherin hat schon am Hornregister öfters bei Konzerten und Wertungen ausgeholfen und die ein oder andere Probe geleitet. Die Kirchberger haben sie das erste Mal mit dem Taktstock beim Dämmerschoppen im Freibad Kirchberg erleben dürfen. Nächstes Jahr wird Julia Hackl die Kapellmeister-Ausbildung abschließen. Neu sind auch die beiden frisch gebackenen Stabführenden Marlene Schietz und Stefan Eidenberger. Sie haben im Juni den Stabführerkurs erfolgreich abgeschlossen.

Gute Gemeinschaft

Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass Gemeinschaft und Zusammenhalt wichtig sind. Daher setzt sich der 2021 neu gewählte Vorstand dafür ein, dass auch mehr gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Proberaums gemacht werden. So haben die Musikerinnen und Musiker gemeinsam die Eisstöcke geschwungen, gegrillt und ein Team beim Fußball-Ortscup gestellt. „Gemeinsame Erinnerungen an ein gelungenes Frühjahrskonzert oder ein lustiger Wochenend-Ausflug in die Südsteiermark schweißen zusammen“, sagt Obmann Sebastian Oberpeilsteiner, „aber auch der Besuch von Konzerten der umliegenden Musikvereine oder die Teilnahme bei der Patch-Work-Kapelle beim Sternmarsch in Sarleinsbach dieses Jahr gehören dazu.“

Neue Mitglieder gesucht

Nachwuchs zu finden ist wie in vielen anderen Vereinen auch beim Musikverein Kirchberg eine Herausforderung. „Wir freuen uns über jedes neue Gesicht bei uns egal ob Jung oder Alt, Neuanfänger oder Wiederholungstäter“, meint Jugendreferentin Julia Schütz. Da mehr als die Hälfte der Kapelle unter 30 Jahren ist, gibt es auch viele Studierende in den Reihen der Musiker. So wurde kurzerhand eine Fahrgemeinschaft von Linz zur Musikprobe nach Kirchberg ins Leben gerufen, für die ab Herbst zwei Autos nötig sind. „Das ist nicht nur umweltfreundlicher, es macht auch Spaß und verkürzt die Anreise unglaublich“, berichtet Monika Reiter, Medienreferentin des Musikvereins. Erfreulich ist auch, dass für manche der Weg aus Krems oder sogar Graz nicht zu weit ist.


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