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BEZIRK ROHRBACH. Mit Montag kehren Oberösterreichs Schüler wieder zurück in die Klassen – dieses Mal ohne Maske, dafür mit neuen Schwerpunkten. So gehören etwa einige Schulstandorte des Bezirkes zur Modellregion für die tägliche Bewegungseinheit.

Bewegung und Sport finden vermehrt Einzug in den Schulalltag und sollen Schüler animieren, auch außerschulisch aktiv zu sein. (Foto: tunedin / stock.adobe.com)

Ein 3-Säulen-Modell soll dafür sorgen, dass Bewegung und Sport als Basis für ein aktives, gesundheitsbewusstes Leben vermehrt Einzug in den Schulalltag finden. Zugleich will man die Kinder und Jugendlichen zu außerschulischem und lebenslangem Sporttreiben animieren. Dabei geht es um kurze, unkomplizierte Bewegungsabläufe in allen Fächern sowie Unterstützung bei der richtigen Ernährung. In weiterer Folge sollen Trainer von umliegenden Vereinen und Sportverbände zusätzliche Bewegungseinheiten leiten. Und nicht zuletzt ist ein bedarfsorientiertes Bewegungsangebot vorgesehen. „Nur der Schulsport bewegt alle Kinder. Wichtig ist uns dabei die Vielseitigkeit. Es geht nicht nur um Ballspiele oder Leichtathletik – Schulsport beinhaltet und kann viel mehr. Das werden auch die Schülerinnen und Schüler an den Pilotschulen erleben“, sind Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer überzeugt.

Pilotregion Mühlviertel

Die Pilotregion umfasst Teile des Mühlviertels. An folgenden Schulstandorten wird es also in diesem Schuljahr sportlicher:  in den Volksschulen St. Martin, Helfenberg, St. Veit, Hofkirchen, Lembach, St. Peter sowie an den Mittelschulen Lembach und Neufelden.

Generell gilt an allen Schulen heuer das sportliche Motto „Big 5 des Schulsports“. Dieses Bewertungskonzept motiviert zum Üben und Trainieren der schulsportrelevanten Sportarten.  Höhepunkt wird der Tag der Bewegung Ende April 2023 sein, für den an allen Schulen ein Sporttag mit verschiedenen Projekten gestaltet wird. Die Standorte widmen diesen Tag speziell dem Schulsport und der Bewegung.

Digitale Grundbildung

Das neue Schuljahr bringt auch den Pflichtgegenstand „Digitale Grundbildung“ für die Mittelschule und ersten vier Klassen AHS-Unterstufe. Es macht die Schüler nicht nur mit Geräten vertraut, sondern behandelt auch Themen wie Fake News. Unterrichtet wird eine Wochenstunde pro Jahr.

Zurück in der Schule

Für mehr als 15.000 Taferlklassler, 3.000 davon in der Bildungsregion Mühlviertel, beginnt am Montag das Schulleben. Insgesamt besuchen im Mühlviertel rund 22.500 Kinder und Jugendliche die Pflichtschulen. Die Zahl jener Kinder, die zum häuslichen Unterricht angemeldet sind, ist in der Bildungsregion von 359 im Vorjahr auf 164 zurückgegangen. Im Mühlviertel sind außerdem rund 260 ukrainische Schüler gemeldet.


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