Hilfe aus dem Mühlviertel ist für die Menschen in Sri Lanka überlebensnotwendig
ST. MARTIN. Auch abseits ihrer jährlichen Häuslbau-Einsätze lassen Margit und Dietmar Wengler ihre Schützlinge in Sri Lanka nicht im Stich und machen überlebenswichtige Reislieferungen möglich.

Aus ihren regelmäßigen Telefonaten mit ihrem Kontaktmann Nihal in Unawatuna weiß Margit Wengler, wie dramatisch die Lage in Sri Lanka ist. Es kommen keine Touristen, weshalb auch viele Einkommen wegfallen. Strom wird immer wieder abgeschaltet, Benzin ist rationiert, weshalb viele Kinder auch nicht in die Schule kommen; Kerosin ebenso und die kleinen Fischerboote müssen deshalb im Hafen liegen bleiben. Das Wasser ist knapp, weil Benzin für die Pumpen fehlt und zu essen gibt es kaum etwas – und das wenige ist extrem teuer geworden. „Der Preis für Reis etwa hat sich innerhalb weniger Monate fast verdoppelt“, berichtet die St. Martinerin, die sich Sorgen um ihre Freunde macht. „Diese Menschen brauchen keine Waffen, sie brauchen was zu essen.“
Hilfe durch Mehlspeisen, Gewürze und Spenden
Zumindest den armen Menschen in Unawatuna versucht sie zu helfen: Alle sechs, sieben Wochen schickt sie Geld für Reislieferungen zu Nihal, der sich um die weitere Koordination annimmt. „Jeder Cent hilft den Menschen zu überleben“, ist sie dankbar für die vielen Spenden, die für das Hilfsprojekt eingehen. Sie selbst und ihr Mann backen wieder unermüdlich, um mit dem Verkauf von Mehlspeisen und Gewürzen Geld einzunehmen. Gerade am Wochenende war sie beim Kunst- und Handwerksmarkt in St. Martin dabei, jeden letzten Sonntag im Monat (noch bis Oktober) trifft man sie in Aschach an und auch auf so manchen Weihnachtsmärkten ist ein Stand für Sri Lanka zu finden. „So lange wir können, werden wir diese Menschen nicht im Stich lassen“, verspricht Margit Wengler.


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