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ULRICHSBERG. 30 Jahre Kulturhaus und 40 Jahre Heimatverein Ulrichsberg sind eng mit Wilfried Pröll verbunden. Er wirkte 14 Jahre lang als Obmann des Heimatvereins und wurde für sein kulturelles Wirken jetzt mit dem „Ulrichsberger“ ausgezeichnet.

  1 / 2   Wilfried Pröll (mit Ehefrau Erika) bekam von Bgm. Wilfried Kellermann den ?Ulrichsberger überreicht. Seine Nachfolge als Obmann des Heimatvereins trat Siegfried Umdasch (r.) an. (Foto: Marktgemeinde Ulrichsberg)

Kaplanstöckl und Pfarrhof, Gemeindeamt mit Gefängniszellen, Kindergarten, Feuerwehrdepot: Vielerlei Bestimmungen hatte das Kulturhaus gleich neben der Kirche, ehe es vor 30 Jahren zu ebendiesem wurde. Die Errichtung eines Gebäudes ist dabei die eine Sache – das Kulturhaus auch mit Leben zu füllen eine ganz andere. Der Heimatverein, der bereits vor 40 Jahren unter Obmann Franz Frattner gegründet wurde, nahm sich um das geschichtsträchtige Haus an und belebt das Museum. Das Kulturhaus beherbergt eine der schönsten Glassammlungen aus dem Böhmerwald. Daneben gibt es die Heimatstube der Oberplaner und Glöckelberger zu sehen.

Wilfried Pröll lenkte von 2008 bis März dieses Jahres als leidenschaftlicher, engagierter und umsichtiger Obmann nicht nur die Geschicke des Heimatvereins und des Kulturhauses, sondern hat auch für die Weiterentwicklung gesorgt. Es entstanden unter anderem die größte Schnapsgläser-Sammlung des Mühlviertels und eine eigene Homepage (www.heimathaus-ulrichsberg.at).

Begehrter Spielmann

Viele Führungen hat Pröll selbst abgehalten und nicht selten Veranstaltungen in der Heimatstube mit der Ziehharmonika begleitet. Auftritte im Kindergarten, bei Bällen, Festen und Veranstaltungen weit über die Gemeindegrenze hinaus zeugen von seinem musikalischen Tun.

Für all sein vielfältiges kulturelles Wirken erhielt der nunmehrige Ehrenobmann des Heimatvereins den Oskar für engagierte Gemeindebürger – den Ulrichsberger – verliehen. In seine Fußstapfen als Obmann trat Siegfried Umdasch, der sich jetzt um das Kulturhaus annimmt.


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