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ROHRBACH-BERG. Einsatzorganisationen des Bezirkes und alle, die eng mit der Bezirkshauptmannschaft zusammenarbeiten, trafen sich zum Neujahrsauftakt.

  1 / 2   Oberst Georg Klecatsky überreichte Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner einen Bundesheerrucksack inklusive Dosenbrot. (Foto: BH Rohrbach)

Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner zog in ihrer Ansprache Bilanz und gab einen statistischen Überblick: Im Jahr 2022 wurden 19.935 Vergütungsanträge nach dem Epidemiegesetz erledigt. 234 Führerscheine wurden entzogen, 47 Betretungsverbote verhängt und elf Waffenverbote ausgesprochen. Auch die Bürgerservicestelle hatte wieder alle Hände voll zu tun: 8052 Reisedokumente wurden ausgestellt, 3707 Lenkerberechtigungen und 650 Übungs- und Ausbildungsfahrten wurden bewilligt.

Gute Zusammenarbeit

Der Abend bot aber in erster Linie Gelegenheit, um sich für die wertvolle Unterstützung in der Zeit der Pandemie und für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr zu bedanken. Ob Rotes Kreuz, vertreten durch Bezirksrettungskommandant Johannes Raab, das Klinikum Rohrbach unter der kollegialen Führung Wolfgang Tenschert, Leopold Preining und Christa Kneidinger, Bundesheer, vertreten durch Oberst Georg Klecatsky, die Freiwilligen Feuerwehren, vertreten durch Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer und die vier Abschnittskommandanten, oder die Rohrbacher Bürgermeister mit Sprecher Wilfried Kellermann – sie alle „haben einen wesentlichen Beitrag zu den vielen positiven Ergebnissen und Entwicklungen im Bezirk Rohrbach geleistet“, betonte Mitterlehner. Auch auf die intensive Zusammenarbeit mit der Polizei im Bezirk Rohrbach, vertreten durch Bezirkspolizeikommandant Martin Petermüller, sei die Bezirkshauptmannschaft besonders angewiesen. Hervorgehoben wurde auch die grenzüberschreitende Kooperation mit der Feuerwehr und Polizei in Bayern, vertreten durch Kreisbrandrat Josef Ascher und Polizeirätin Ingrid Grötzinger.

„Im Bezirk Rohrbach ist es üblich, dass jeder nach seinen Möglichkeiten zusammenarbeitet, zusammenhilft und mit einer hohen Einsatzbereitschaft und einem freundschaftlichen Umgang und mit einem guten Miteinander rechnen kann“, meinte die Bezirkshauptfrau. Gerade auch der Ehrenamtstag im Herbst 2022 hat gezeigt, wie breit und vielfältig das soziale Wirken im Bezirk Rohrbach ist.


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