
BEZIRK ROHRBACH. Die Böhmerwaldschule ist gemeinsam mit Schulklassen wieder für den Klima- und Gewässerschutz an der Großen Mühl im Einsatz.
300 Schüler und Schülerinnen haben im vergangenen Schuljahr Uferrandstreifen entlang der Großen Mühl mit rund 7.700 standortgerechten Bäumen bepflanzt. Die jungen Leute leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Reinhaltung der Gewässer, zur Kohlenstofffestlegung und zur Artenvielfalt. Denn kaum ein anderer Lebensraum bietet so viele Ökosystemleistungen wie die Flüsse mit ihren Auen und Feuchtgebieten, ist man in der Böhmerwaldschule überzeugt.
Deshalb wird das Projekt der Böhmerwaldschule, das vom Land OÖ, sowie von der EU im Rahmen des Interreg Förderprogrammes kofinanziert wird, fortgesetzt.
Vorbereitungen laufen
Zur Sicherung und Entwicklung von ökologisch wertvollen Land- und Wasserflächen wurde der oö. Landschaftsentwicklungsfonds bei der Abteilung Naturschutz eingerichtet. Konkret werden und wurden etwa zehn Hektar Uferrandstreifen entlang der Großen Mühl vom Land OÖ angekauft und dem öffentlichen Wassergut einverleibt. An den Schulen laufen derzeit die Vorbereitungseinheiten. Damit sollen die Kinder und Jugendlichen die Zusammenhänge und die vielfältigen, positiven Wirkungen der Projektarbeit besser verstehen. Mit April startet dann die Bepflanzung. Heuer sind acht Schulen mit ungefähr 400 Schülerinnen und Schülern für die Gewässer im Einsatz.