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BEZIRK ROHRBACH. Das Szenario Blackout beschäftigte in den vergangenen Monaten alle Gemeinden und unzählige Bürger. Die Zivilschutz-Arbeit geht aber weit darüber hinaus – und ein krisenfester Haushalt ist immer wichtig.

Zivilschutz-Bezirksleiter Valentin Pühringer (l.) und Landesgeschäftsführer Christian Kloibhofer bringen den Gedanken des Zivilschutzes unter die Leute. (Foto: Gahleitner)

Christian Kloibhofer hat den Zivilschutz als neuer Landesgeschäftsführer in einer Zeit übernommen, in der sich die Arbeit zum Thema Blackout geändert hat. „Vor zehn Jahren mussten wir noch Bewusstsein dafür schaffen, was ein Blackout überhaupt ist. Heute geht es darum, der Bevölkerung mitzuteilen, dass sie ohne Panik vorsorgen müssen“, sagt Kloibhofer. Gut informiert und mit einfachen Mitteln sei die notwendige Vorsorge auf Krisenszenarien unkompliziert umzusetzen.

Im Bezirk Rohrbach haben sich im vergangenen Zivilschutz-Jahr 1.450 Bürger in elf Vorträgen über Selbstschutz und Eigenvorsorge informiert. Ein krisenfester Haushalt ist nicht nur bei einem länger andauernden Stromausfall, bei einem atomaren Zwischenfall, Unwetter und Naturkatastrophen wichtig, sondern hilft auch bei möglichen Alltagsunfällen. Grundsätzlich gilt: Wenn die Bürger für größere Ereignisse vorsorgen, dann sind sie auch für kleinere Notfälle besser gerüstet.  „Zivilschutz fängt bei jedem daheim an“, betont Kloibhofer.

Zivilschutz macht Schule

Damit schon Kinder mit den Themen Sicherheit, Zivilschutz und Selbstschutz vertraut werden, gibt es auch heuer die Kindersicherheitsolympiade. Der Bezirksbewerb findet am 10. Mai in St. Peter statt, Schüler der dritten und vierten Volksschul-Klassen zeigen bei verschiedenen Stationen ihr Wissen und Können. „Zwölf Klassen haben im Vorjahr daran teilgenommen und sind jetzt wahre Sicherheitsexperten“, freut sich Zivilschutz-Bezirksleiter Valentin Pühringer. Ergänzend wurde für Schulen die Sicherheitsspielebox „Safety goes to school“ entwickelt. Die Urkunden werden von den Zivilschutzbeauftragten in den Gemeinden überreicht. Diese schauen auch, ob die Warnwesten getragen werden. „Im Bezirk wurden 17 Klassen überprüft und das Ergebnis ist leider ernüchternd. Nur knapp 44 Prozent der Kinder hatten Warnwesten an“, appelliert Pühringer an die Eltern, vermehrt auf das Tragen der Warnweste zu achten und auch selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.


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