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LEMBACH. Um die Lesekultur zu stärken, initiierte Deutschlehrerin Gerlinde Hofer an der Mittelschule Lembach für alle 180 Schülerinnen und Schüler einen Vorlesewettbewerb.

Emma Lang (13) und Stefan Pointner (11) überzeugten mit ihrer Lesefertigkeit. (Foto: NMS Lembach)
Emma Lang (13) und Stefan Pointner (11) überzeugten mit ihrer Lesefertigkeit. (Foto: NMS Lembach)

Zunächst ging es um den Klassensieg in den beiden Leistungsniveaus AHS und Standard: Dafür wählten die Vorlesenden eine fünf bzw. drei Minuten lange Textstelle aus dem Lieblingsbuch und trugen diese mit guter Betonung, deutlicher Aussprache und Blickkontakt zum Publikum vor. Lesetempo und Interpretation wurden von den Juroren (Mittelschüler und Deutschlehrer) ebenso bewertet.

Emma und Stefan sind die Schulsieger

Die jeweiligen Klassensieger stellten dann vor einer fachkundigen Jury mit Schulleiterin Karin Meixner, Bürgermeisterin Nicole Leitenmüller und Bibliotheksleiterin Elfriede Ortner ihre Lesefertigkeit unter Beweis. Alle jungen Vorlesenden meisterten die Aufgabe mit Können und Bravour. Am Ende setzten sich Emma Lang (13) und Stefan Pointner (11) als Sieger durch. „Meine Eltern haben mir von klein auf vorgelesen. Davon habe ich sicher profitiert“, ist Emma überzeugt.

Viele positive Effekte

Die positiven Effekte dieses Vorlesewettbewerb liegen auf der Hand: Verbesserung der Lesetechnik, Steigerung der Lesemotivation, Anregung der Fantasie, Einblick in die Vielfalt der aktuellen Jugendliteratur und nicht zuletzt eine Bereicherung des Schulalltags. Das Lesen vor Publikum förderte das Selbstvertrauen der Schüler und trug so zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei. Zugleich übten die Kinder das aktive Zuhören und steigerten ihre Konzentrationsfähigkeit. Das gemeinsame Lesevergnügen stand bei allem im Mittelpunkt.


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