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NEUFELDEN/GMUNDEN. Die Firma Ascendor Lifttechnik aus Neufelden und die Inhaberfamilie Priglinger haben die integrativen Segeltage des „mini12-integrativen Segelvereins“ in Gmunden unterstützt. Dabei konnten Menschen mit Beeinträchtigung unvergessliche Fahrten am Wasser erleben.

  1 / 4   Jedes Segelboot mit einem integrativen Segler wurde von einem erfahrenden Seg-ler mit einem Beiboot begleitet. (Foto: Ascendor)

Bei der Mini12-Traunseewoche konnten jugendliche und erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung die kleinen Yachten frei und selbstbestimmt durch die Gmundner Bucht steuern. Die Jugendlichen und Erwachsenen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, wie z.B. einer Querschnittslähmung, Muskelerkrankung oder Zerebralparese erlebten am Segelboot ein Gefühl weitestgehender Autonomie, welches ihnen im Alltag meist verwehrt bleibt.

Für jeden aktiven beeinträchtigten Segler wurden zwei bis drei Helfer zur Unterstützung benötigt. Rudolf Simek, Obmann des „mini12-integrativen Segelvereins“ wird nicht müde zu betonen, wie wichtig helfende Hände bei einer solchen Veranstaltung sind. „Wir sind natürlich auf Geldspenden, wie jene von Ascendor Lifttechnik, angewiesen. Aber mindestens ebenso wichtig ist es, Helfer vor Ort zu haben, welche die Boote auftakeln und ins Wasser lassen, beim Segeln unterstützen, den Teilnehmern helfen und anschließend die Boote wieder verstauen.“

Finanzielle Unterstützung und Hilfe vor Ort

Josef Priglinger und seine Söhne Maximilian und Martin waren während der Woche dabei und betreuten ehrenamtlich die leidenschaftlichen Segler. „In unserer Familie herrschte schon immer das Credo, gemeinnützige Projekte nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig zu unterstützen“, beschreibt Maximilian Priglinger, geschäftsführender Gesellschafter von Ascendor die Beweggründe für die Mithilfe an den integrativen Segeltagen.

„Wir sind eine Seglerfamilie, haben selber auch ein Segelboot und sind gerne auf dem Wasser. Da war es für uns naheliegend, dass wir bei dieser wichtigen Veranstaltung auch unsere Muskelkraft beisteuern“, fügt er hinzu.

Viele der Segler und ihre Angehörigen kommen schon mehrere Jahre zu diesem Segelevent. Die Freude und Leidenschaft, mit der die beeinträchtigen Menschen an der Traunseewoche teilnehmen, ist unbeschreiblich. Kapitän eines eigenen Bootes zu sein, wird am Traunsee für einige Tage Realität.

Die „mini12-Boote“ sind die kleinsten 1-Personen-Kielboote der Welt. Die äußerst sicheren Boote sind unkenterbar, unsinkbar und sehr einfach zu segeln und deshalb hervorragend für den integrativen Segelsport geeignet.


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