Beate Morawek erhielt Elisabeth-Sonderpreis für vorbildliche Integrationsarbeit
OBERKAPPEL. Einen Sonderpreis vergab der Sozialsprengel Obers Mühlviertel (SOM), um die Integrationsarbeit von Beate Morawek in Oberkappel zu würdigen.

Seit mehr als zehn Jahren ist die ehemalige Deutschlehrerin praktisch täglich bei den geflüchteten Menschen in Oberkappel, um ihnen unsere Sprache zu vermitteln, aber auch um sie bei Behördengängen, Arztbesuchen oder ähnlichem zu unterstützen. Zusätzlich bemüht sie sich äußerst erfolgreich, der Bevölkerung einen Einblick in die Kultur der Herkunftsländer zu vermitteln. Gleichzeitig besuchen die geflüchteten Menschen typische Veranstaltungen der Gemeinde und Vereine.
Selbst aktiv werden
„Beate Morawek ist eine Frau der Tat“, lobte SOM-Obmann Max Wiederseder bei der Preisverleihung das Wirken der Oberkapplerin und stellte seine Gedanken unter das bekannte Sprichwort „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“: „Man muss selber aktiv werden um Gutes zu bewirken, Verantwortung übernehmen und nicht warten bis sich die Dinge von alleine ändern.“ Seine Stellvertreterin Elisabeth Guld wies in ihrer Laudatio darauf hin, was Engagement für geflüchtete Menschen bedeuten kann: „Umgang mit traumatisierten Menschen, Sorgen mit nach Hause nehmen, Ungerechtigkeiten, vielfältige Bürokratie und auch, sich für seinen Einsatz immer wieder erklären und rechtfertigen zu müssen.“ Andererseits könne man andere Menschen glücklich machen und dadurch selbst das unbezahlbare Gefühl der Freude erleben oder Dankbarkeit erfahren durch ein lachendes Gesicht, ergänzte Guld.
Die Preisträgerin selbst meinte bescheiden, dass „ohne die wirkungsvolle Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom SOM Oberkappel diese Arbeit nicht in dieser Form möglich wäre.“


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