Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ROHRBACH-BERG/LINZ. Jedes Jahr am letzten Februartag findet der Tag der seltenen Erkrankungen statt. An einer solchen – nämlich einem Gastrointestinalen Stromatumor – leidet der Rohrbacher Harald Hetzendorfer. Weil Reden hilft, hat er eine Selbsthilfegruppe gegründet.

Harald Hetzendorfer hat 2010 die Diagnose GIST bekommen. (Foto: privat)
Harald Hetzendorfer hat 2010 die Diagnose GIST bekommen. (Foto: privat)

Harald Hetzendorfer ist 2010 an GIST erkrankt. Diese Gastrointestinale Stromatumore machen weniger als ein Prozent der Tumore des Magen-Darm-Traktes aus. „Die Diagnose hat mich völlig unvorbereitet getroffen“, erinnert sich der Rohrbacher. „Ich musste mehrere Operationen, laufende Therapien und Kontrollen über mich ergehen lassen. Ich kenne die Sorgen und Ängste vor dem, was noch kommen könnte und würde gerne meine Erfahrungen mit anderen teilen.“ Der 44-jährige Tischler bietet deshalb ein Selbsthilfe-Angebot an. Bei diesen monatlichen Treffen können sich Patienten mit GIST oder anderen seltenen Tumoren der Verdauungsorgane im geschützten Rahmen austauschen. Hetzendorfer plant zudem Vorträge von Ärzten und Pflegeexperten.

Für den Tag der seltenen Erkrankungen wurde bewusst der nur alle vier Jahre vorkommende Schalttag, der 29. Februar, ausgewählt. In Nicht-Schaltjahren findet dieser am 28. Februar statt. Ziel ist es, das Bewusstsein für seltene Erkrankungen zu schärfen.

Die nächsten Selbsthilfe-Treffen finden zu folgenden Terminen statt: 13. März, 10. April, 15. Mai, 12. Juni, jeweils um 17 Uhr Gesundheitspark Barmherzige Schwestern Linz (Herrenstraße 54, Seminarraum 1. Stock).
Anmeldung: Harald Hetzendorfer, Tel. 0660 3610007; www.ordensklinikum.at/selbsthilfe-treffen

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden