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ROHRBACH-BERG/ST. MARTIN. Mit seinem Dirigat bringt er Musik in höchster Professionalität und hohem Qualitätsanspruch auf die Bühne und trägt wesentlich zum Kulturleben im Bezirk Rohrbach teil: Die Rede ist von Thomas Eckerstorfer, der für sein Wirken mit dem Rohrbacher Kulturpreis ausgezeichnet wurde.

  1 / 11   Kulturelles Wirken wurde mit dem Kulturpreis gewürdigt (v.l.): Bürgermeister Andreas Lindorfer, Preisträger Thomas Eckerstorfer, Kulturstadträtin Maria Hauer, Raiffeisen-Vorstand Peter Weissenberger (Foto: Gahleitner)

Mit dem Kulturpreis, der heuer zum 36. Mal vergeben wurde, holen Stadtgemeinde Rohrbach-Berg und Raiffeisenbank Rohrbach jedes Jahr Kulturschaffende unserer Heimat vor den Vorhang. Thomas Eckerstorfer spielt als Leiter des NordwaldKammerorchesters und -Chors in diesem Bereich eine wichtige Rolle. Musik prägte den St. Martiner von Kindheit an, wozu auch seine Oma und seine Mama beigetragen haben. Er studierte das Konzertfach Klarinette an der Bruckner-Universität und – als Plan B – absolvierte er ein Studium an der Universität für Bodenkultur. Bei einem Kapellmeisterkurs entdeckte er dann die Freude am Dirigieren und er begann ein Dirigierstudium in Wien, wie Laudator Karl Lindorfer Obmann der NordwaldKammerspiele berichtete.

Zu dieser Zeit war Thomas Eckerstorfer bereits Teil des NordwaldKammerOrchesters. „Norbert Huber, der sein Talent und seine Einsatzbereitschaft erkannt und ihn gefördert hat, übergab ihm 2010 den Taktstock und gemeinsam haben sie jahrelang Projekte entwickelt und durchgeführt. Für uns Musiker und Sänger ist Thomas Eckerstorfer zum Halt geworden und er beflügelt uns“, zeigte sich Lindorfer als Freund und Wegbegleiter, als Bewunderer und Nutznießer dankbar. Unter anderem zeichnet Eckerstorfer musikalisch verantwortlich für die großen Produktionen Leinenhändlersaga, Obersteiger oder Bauer, Tod und Teufel.

Peter Weissenberger, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Region Rohrbach, und Bürgermeister Andreas Lindorfer wiesen auf die Bedeutung von Kunst und Kultur hin, um „der Seele etwas Gutes zu tun“, ehe sie gemeinsam mit Kulturstadträtin Maria Hauer die Auszeichnung überreichten.

Dank gilt der Gruppe

„Ich stehe alleine da, aber das Ganze kann nur in der großen Gruppe funktionieren“, richtete der Preisträger seinen Dank an die Musiker und Sänger, das Organisationsteam, den Vorstand und Unterstützer. Für ihn sei das Dirigat eine schöne Aufgabe, denn zu Musik habe er sich schon immer hingezogen gefühlt. Sein Dank gilt aber auch seiner Familie und vor allem seiner Ehefrau Juri, die immer wieder auch als Sopranistin bei den Aufführungen des NordwaldKammerOrchesters und -Chors zu hören ist.


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