Digital Detox-Challenge: Landjugendliche setzen auf echte Begegnungen
BEZIRK ROHRBACH. Die Landjugend OÖ ruft mit der Digital Detox-Challenge dazu auf, vom ersten bis zum zweiten Fastensonntag bewusst auf die Nutzung von Social Media-Kanälen zu verzichten. Die Rohrbacher Mitglieder machen dabei natürlich auch mit.

Drei Viertel der befragten Landjugend-Mitglieder gaben bei einer internen Umfrage an, dass sie aus ihrer Sicht zu viel Zeit auf sozialen Netzwerken verbringen. Die Digital Detox-Challenge soll diesem Trend entgegenwirken – denn die Landjugend steht für echte Gemeinschaft und reale Kontakte. Nicht nur für eine Woche, wie Rohrbachs Bezirksleiterin Julia Ehrenmüller betont: „Uns als Landjugend liegt der persönliche, zwischenmenschliche Kontakt das ganze Jahr über am Herzen.“ Die Landjugend-Arbeit baue auf ein vielfältiges Bildungsprogramm, eine Bewerbssaison mit Stockschießen, 4er Cup, Sensenmähen, Pflügen und Forst bis hin zu Fußball, Leichtathletik und Volleyball, sowie eine spannende Projektarbeit auf. „Dabei werden unsere Mitglieder automatisch weg vom Handy und rein ins Leben gebracht. Auch unsere Ortsgruppen setzen viele Projekte um, welche den Kontakt zu anderen Organisationen stärken“, ergänzt Ehrenmüller.
Generationenaustausch
Die Landjugend-Bezirksleiterin macht zudem auf die Initiativen in den Ortsgruppen aufmerksam, die den Kontakt zu älteren Generationen stärken. Sie nennt etwa die Haus-zu-Haus-Hilfe der LJ Niederwaldkirchen, das gemeinsame Palmbuschen binden mit älteren Menschen der LJ St. Veit und das Bauen des Generationengarten der LJ Ulrichsberg-Julbach. „Damit wird das echte Leben gelebt und nicht eine digitale Scheinwelt“, sagt Julia Ehrenmüller. „Auch bei unseren Veranstaltungen sind Handys nur zum Foto machen da, der persönliche Kontakt steht automatisch im Vordergrund.“
Bewusster digitaler Verzicht
Um dieses Bewusstsein zu stärken, hält die Rohrbacher Bezirksorganisation auch ihre Mitglieder an, an der Detox-Challenge teilzunehmen und ist selbst auch dabei. Alle oö. Landjugend-Mitglieder sind aufgerufen, eine Woche lang auf die Nutzung von Social Media-Kanälen zu verzichten. Der bewusste Abstand soll helfen, den eigenen Medienkonsum zu reflektieren und sensibler in der Wahrnehmung zu werden, wie oft man automatisch zum Handy greift, um Stories und Reels anzusehen, oder einen Snap zu versenden. Auf das Smartphone als nützliches Werkzeug und Arbeitsgerät wird dabei nicht verzichtet.


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