Gesticktes Fastentuch in Julbach lädt wieder zum Innehalten ein
JULBACH. Seit 15 Jahren verhüllt das Julbacher Fastentuch den Hochaltar in der Pfarrkirche. Entstanden ist dieses nach der Idee und Initiative der bereits verstorbenen Künstlerin Edda Seidl-Reiter, die zur Umsetzung die Goldhaubenfrauen mit ins Boot geholt hat.

Das textile Kunstwerk zeigt die Stationen des Kreuzwegs Jesu, die von Frauen der Goldhauben- und Kopftuchgruppe in unzähligen Arbeitsstunden gestickt und zu einem großen Ganzen zusammengefügt wurden. Edda Seidl-Reiter war zeit ihres Lebens das Künstlerdasein von Frauen ein großes Anliegen. Mit Werken wie dem Julbacher Fastentuch hinterlässt sie ein bleibendes kulturelles und spirituelles Erbe.
Zeit zum Innehalten
Jetzt in der Fastenzeit lädt dieses in der Pfarrkirche Julbach zum Innehalten und zur Vorbereitung auf Ostern ein. Daneben bietet auch der Weg auf den Kalvarienberg mit der Kapelle einen Ort der Ruhe und persönlichen Einkehr.
In diesem Jahr wurden Erinnerungskarten zum Fastentuch gestaltet, die in der Kirche aufliegen und gerne mitgenommen werden dürfen.


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