Zivilschutz-Überprüfung zeigt: Immer mehr Kinder tragen ihre Warnwesten
BEZIRK ROHRBACH. Die Tragehäufigkeit von Warnwesten liegt im Bezirk Rohrbach über dem Durchschnitt in Oberösterreich.

Wie die jährliche Überprüfung durch den OÖ Zivilschutz zeigte, liegt im Bezirk Rohrbach die Tragehäufigkeit bei 67,5 Prozent. Oberösterreichweit beträgt diese 64,8 Prozent – ein Jahr zuvor waren es nur 44,4 Prozent. Zivilschutz-Bezirksleiter Valentin Pühringer will sich auf diesem Resultat aber nicht ausruhen: „Wir werden weiterhin einen Schwerpunkt auf dem Thema Sicherheit im Straßenverkehr legen. Auch wenn die Schüler meist reflektierende Streifen beziehungsweise Anhänger an der Schultasche oder der Kleidung haben, ersetzen diese doch nicht die signalgelbe Warnweste“, sagt er. Ziel ist außerdem, dass die Warnwesten nicht nur am Schulweg, sondern auch in der Freizeit im Straßenverkehr getragen werden. „Mit der Warnweste erhöht sich die Sichtbarkeit von 30 auf 150 Meter“, ergänzt Pühringer, „Dementsprechend wichtig ist die Vorbildwirkung bei Eltern und Lehrer.“
Belohnung für Kinder
Viele Kinder werden mit dem Auto zur Schule gebracht und tragen deshalb ihre Warnweste nicht. Jene Schüler, welche die Schutzwesten am Überprüfungstag anhatten, erhielten von den ehrenamtlichen Zivilschutzbeauftragten ein kleines Geschenk. Wer einen Tag später mit dem leuchtgelben Überwurf in die Schule kam, bekam ebenfalls eine Belohnung.


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