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ROHRBACH-BERG. In letzter Zeit sind in der Rohrbach-Berger Innenstadt sowie im Einkaufspark außerhalb des Zentrums vermehrt suspekte Zeitungs- und Rosenverkäufer unterwegs. Tips hat beim Bezirkspolizeikommando Rohrbach nachgefragt, was dahintersteckt und wie sich Passanten in solchen Situationen richtig verhalten.

Die Polizei verstärkt ihre Präsenz im Stadtgebiet von Rohrbach-Berg. (Foto: Anelo - stock.adobe.com)

Auch der Polizei wurden bereits Vorfälle im Zusammenhang mit Verkäufern im Stadtgebiet von Rohrbach-Berg gemeldet. „Passanten – vorwiegend ältere Personen – wurden durch Ziehen an der Kleidung bedrängt und zum Kauf einer Zeitung genötigt. Auch wurde Wechselgeld nicht mehr zurückgegeben“, so Chefinspektor Günther Hollin. Diese aktuell gemeldete, aufdringliche und aggressive Verkaufstaktik ist jedoch verboten. Betroffene Passanten, die in ähnlicher Weise bedrängt wurden, werden gebeten, sich direkt bei der zuständigen Polizeiinspektion zu melden.

Echte Verkäufer erkennen

Klar abzugrenzen ist diese Masche vom legalen und über die ARGE Obdachlose organisierten Verkauf der Zeitung „Kupfermuckn“. Dieses Projekt bietet EU-Bürgern mit rechtmäßigem Aufenthalt und Hauptwohnsitz in Österreich eine erlaubte Alternative zum Betteln. Deren Verkäufer sind ebenfalls vor einigen Supermärkten im Stadtgebiet und im restlichen Bezirk zu finden. Die ARGE Obdachlose informiert jedoch, dass sich ihre offiziellen Verkäufer mit Ausweisen aus Hartplastik im Scheckkartenformat ausweisen können. „Wir haben aber schon Ausweise im Scheckkartenformat gemeldet bekommen, die selbst ausgedruckt und laminiert waren – diese sind nicht von uns, sondern es handelt sich dabei um Fälschungen. Über den QR-Code auf jedem Ausweis lässt sich die Echtheit am besten überprüfen. Wenn Sie ihn scannen, können Sie den Info-Button neben dem Namen anklicken. Bei Personen, die mehr Informationen preisgeben wollten, erscheint dann ein Steckbrief. Bei allen anderen erscheint nur die Vorderseite des Ausweises, die mit dem physischen Ausweis übereinstimmen muss.“

Die Polizei Rohrbach hat bereits auf die Vorfälle reagiert und führt ab sofort verstärkt Kontrollen im Stadtgebiet durch.


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