Arnreiter Autorin schreibt von der Arbeitswelt der Frauen und dem Leben in der Klosterschule
ARNREIT. In ihrem neuen Buch erzählt die Arnreiter Autorin Elisabeth Girlinger vom Aufwachsen in einer Zeit des technischen Wandels.

Fräulein Mizzi war jene Wäscherin, an die sich die 1953 in Horn geborene Autorin noch gut erinnern kann. Sie kam damals in die Häuser und verrichtete in der Waschstube die schwere Arbeit – ehe die Waschmaschine überall Einzug gehalten hat. In ihrem Buch „Die letzte Wäscherin von Horn“ erzählt Girlinger von den technischen Neuerungen, die den Alltag der Menschen grundlegend verändert haben.
Geschichten aus dem Klosternest
Ein großes Kapitel widmet die Autorin auch dem Leben in einer Klosterschule der späten 1960er-Jahre. Sie erzählt vom Anreisetag und dem Abschied von den Eltern – wissend, dass die nächste Heimreise erst zwei Monate später möglich war -, vom Kochen und guten Benehmen, vom Turnunterricht, Chorgesang und Lebenskunde. Für Elisabeth Girlinger war diese Internatszeit viel mehr als eine Klassengemeinschaft, es war eine prägende Zeit auf dem Weg ins Erwachsenwerden.
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