Ein Laien-Defibrillator an jeder der zehn Rot-Kreuz-Dienststellen im Bezirk Rohrbach

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Sebastian Wallner Tips Redaktion Online Redaktion 24.06.2022 12:05 Uhr

BEZIRK ROHRBACH. Seit Anfang Juni hängt bei jeder der zehn Rot-Kreuz-Dienststellen im Bezirk Rohrbach ein Laien-Defibrillator. Die Bedienung ist einfach, das Gerät erklärt dem Anwender was zu tun ist; den Umgang mit dem Gerät kann auch in einem Erste Hilfe Kurs üben.

„Unsere zehn Ortsstellen sind Leuchttürme der Hilfe, auch dann wenn die diensthabende Mannschaft unterwegs ist. Bei einem Atem-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute, darum haben wir uns im Bezirk entschlossen zusätzlich zu den Notruftasten an jeder unserer Dienststellen einen öffentlich zugänglichen Laien-Defibrillator zu installieren,“ sagt Rot Kreuz-Bezirksstellenleiterin und Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner.

Früher Defi-Einsatz kann Leben retten 

Je früher ein Defibrillator bei einem Atem- Kreislauf-Stillstand zum Einsatz kommt, umso höher ist die Überlebenschance des Erkrankten. Während ein Ersthelfer mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnt, kann ein anderer den Notruf absetzen und auch den Defi holen. „Die Bedienung ist nicht kompliziert und man wird durch Sprachanweisungen Schritt für Schritt angeleitet“, erklärt Bezirkslehrsanitäter Stefan Wagner die Anwendung. „So kann es zu keinem Fehler kommen. Der größte, und im Fall eines Atem- Kreislauf-Stillstands tödliche Fehler, ist es nichts zu tun und nur auf die Rettung zu warten.“

Jeder Laien-Defi funktioniert ähnlich

Durchschnittlich braucht der Rettungsdienst weniger als zehn Minuten um am Notfallort zu sein. Wenn in dieser Zeit schon ein Defi zum Einsatz kommt, kann das entscheidend sein. Öffentlich zugängliche Defibrillatoren gibt es, von verschiedenen Anbietern, oft in Banken, Arztpraxen oder anderen öffentlichen Gebäuden. Auch wenn die Modelle unterschiedlich sind, funktionieren sie alle gleich. Man wird angeleitet und die Anwendung ist einfach. Ein weißes Herz auf grünem Grund ist das Symbol für die Standorte. In der Regel sind die Geräte alarmgesichert.

Notruf geht schneller als selber fahren

„Im Notfall ist es immer besser den Notruf 144 zu wählen, als den Patienten privat zur nächsten Dienststelle zu bringen, auch wenn das im ersten Blick als die schnellere Lösung scheint. Die Rettungsleitstelle in Linz hat den Überblick, wo gerade ein Fahrzeug unterwegs ist, auch wenn die Garage der Ortsstelle gerade leer ist, und kann sofort die richtigen Kräfte alarmieren“, so Bezirksrettungskommandant Johannes Raab.

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