Alois Höller nach zweitem Platz in Italien im Titelrennen zurück

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 (Foto: Tomschi)
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Petra Hanner Petra Hanner, Tips Redaktion, 03.08.2021 06:00 Uhr

OEPPING. Mit einem Erfolgserlebnis endete für den Mühlviertler Rallycrosser Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) das Rennen auf der für ihn neuen Strecke in Castello di Branzuzzo in Italien am vergangenen Wochenende: Mit einem zweiten Platz meldete er sich im Titelrennen um die Österreichische Meisterschaft zurück.

Höller lieferte sich auf der überdurchschnittlich langen und extrem verwinkelten Bahn mit dem Polen Zbigniew Staniszewski (Ford) das ganze Wochenende ein sehenswertes Duell. Obwohl technisch unterlegen – der Bolide seines Konkurrenten hat deutlich mehr Power – setzte er ihm in den Vorläufen mächtig zu. War Staniszewski im ersten Heat noch klar vorne, so brauchte er im zweiten Vorlauf schon die Jokerlap, um Höller noch zu biegen. Im dritten Vorlauf schlug das Pendel schließlich gänzlich zugunsten des Mühlviertels aus, dank eines hervorragenden Startes konnte er diesen klar für sich entscheiden.

Technische Probleme

Damit schien alles für ein spannendes Finale angerichtet – ehe die Technik Alois Höller einen Strich durch die Rechnung machte: Durch eine schwächelnde Zylinderkopfdichtung ging die Motortemperatur an seinem Ford bereits vor dem Start in den roten Bereich. Damit war der Routinier gezwungen, „schaumgebremst“ ans Werk zu gehen. „Ich hab geschaut, dass ich den zweiten Platz sicher nach Hause bringe – mehr war unter den Umständen nicht mehr drinnen“, sagte Höller nach dem Rennen.Durch seinen Sieg übernahm Zbigniew Staniszewski die Führung in der Österreichischen Staatsmeisterschaft – und Alois Höller holte auf den bislang führenden Ungarn „Luigi“, der nicht am Start war, ebenfalls wichtige Zähler auf. Bei drei noch ausstehenden Rennen (22. August in Greinbach, 2./3. Oktober in Melk) hat der Mühlviertler damit noch alle Chancen, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.

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