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OEPPING. Bei starken Regenfällen fand das zweite Rennwochenende der heimischen Rallycross-Staatsmeisterschaft und der FIA Zentraleuropa-Meisterschaft in Hartberg statt. Alois Höller holte dabei Punkte für beide Meisterschaften.

Höller gegen Fucik (Foto: Markus Karner)
  1 / 2   Höller gegen Fucik (Foto: Markus Karner)

„Das kann meisterschaftsentscheidend sein“, sprach der Götzendorfer die Wichtigkeit der Doppel-Veranstaltung im Vorfeld an. Schon traditionell wurde auf der steirischen Hochgeschwindigkeitspiste am Samstag ein Lauf zur heimischen Staatsmeisterschaft ausgefahren, am Sonntag wurde der Bewerb noch um das zentraleuropäische Zonen-Championat erweitert – entsprechend stark war die internationale Konkurrenz. Der anhaltende Dauerregen machte es zusätzlich schwierig, die Leistung auf den rutschigen Boden zu bringen. Am Samstag touchierte Höller im dritten Qualifikationslauf einen Reifenstapel. Vom vierten Startplatz im Finale war es hinter Sieger Ales Fucik aus Tschechien ein enges Rennen. Nach einem nicht optimalen Start kam Höller nach der Joker Lap nicht mehr an seinem Konkurrenten vorbei und wurde Vierter.

Neuer Tag, neues Glück

„Der lässt sich nicht einlenken, ich weiß nicht warum mein Ford Fiesta im Regen so schwer zu fahren ist“, haderte Höller auch am Sonntag mit der richtigen Abstimmung. Mit schlechten Starts machte sich der Rekordmeister zusätzlich das Leben schwer. Im Finale packte er aber rechtzeitig die „Höller-Mentalität“ aus, überholte einen Konkurrenten über die Joker Lap und schaffte den Sprung aufs Podest. „Wenn wir die Probleme am Start nicht hätten, dann wäre einiges mehr drinnen gewesen. Das Podium nehme ich mit Blick auf die Meisterschaft gerne mit“, gab sich Höller versöhnlich.

In der Zentraleuropa-Meisterschaft und der Österreichischen Meisterschaft ist der Mühlviertler nach drei Rennwochenende nun auch auf dem dritten Platz. Die Punktehatz geht für ihn am 10. und 11. Juni im tschechischen Sedlcany weiter.


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