Rohrbacher Radvereine holten gemeinsam den Österreichischen Ultra-Meistertitel im Vierer-Team
BEZIRK ROHRBACH. Welches Team spult in 24 Stunden die meisten Kilometer am Rennrad ab? Das ist die Grundsatzfrage, um die es bei der österreichischen Meisterschaft im Vierer-Team der Disziplin „Ultra“ geht. Seit dem Wochenende ist klar: Es ist das Team PopaFlo, eine Kooperation zweier Vereine aus dem Bezirk Rohrbach.

Ausgetragen wurde die Meisterschaft in Kaindorf in der Steiermark auf einem 18 Kilometer langen Rundkurs mit 180 Höhenmetern pro Runde. Die beiden Radteams „VeloCrew PopaFlo“ und „Bike Next 125 Hackl-Lebensräume“ hauten sich dafür auf ein Packl und gingen als Team PopaFlo an den Start. Die vier Fahrer waren Rene Pammer, Daniel und Christian Oberngruber sowie Lukas Enzenhofer; Letzterer kommt aus Zwettl an der Rodl und war somit der einzige Nicht-Rohrbacher im Team.
Vorsprung gewonnen, Vorsprung verspielt
„Die ersten fünf Stunden sind wir wegen der starken Konkurrenz sehr hart gefahren, um einen Vorsprung herauszuholen. Das hat toll geklappt, wir haben uns in dieser Zeit einen sechs-Minuten Polster auf die nächsten Verfolger erarbeitet, als es zu einem schweren Unfall auf der Strecke kam. Die Straße wurde gesperrt und ein Feuerwehreinsatz mit Hubschrauber-Abtransport führte dazu, dass das Rennen unterbrochen wurde“, berichtet Fahrer Daniel Oberngruber.
Sturz drei Stunden vor Schluss
Danach wurde der Wettkampf neu gestartet, alle Vorsprünge quasi neutralisiert und somit war auch der sechs Minuten Vorsprung der Teams PopaFlo dahin. Drei Stunden vor Rennschluss stürzte auch noch Lukas Enzenhofer. Sein demoliertes Fahrrad konnte in Rekordzeit gewechselt werden und mit vielen Abschürfungen trat er dennoch beherzt in die Pedale, um den Traum von Gold nicht platzen zu lassen; letzten Endes erfolgreich: Das Team PopaFlo spulte 41 Runden ab (733,9 Kilometer) und holte sich den Ultra-Meistertitel.


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