Faustball-Bundesliga: Arnreit geht trotz erster Niederlagen mit Kampfansage in die Weihnachtspause
ARNREIT. Trotz zwei klaren 0:3 Niederlagen in der vierten und letzten Hinrunde grinsen die Faustballerinnen der Union Arnreit vom zweiten Bundesliga-Tabellenrang und werden ihr Saisonziel über den Jahreswechsel aktualisieren.

Die für Arnreit bisher härteste Runde der derzeitigen Meisterschaft ging dieses Wochenende in der Bezirkssporthalle Rohrbach über die Bühne. Das Gipfeltreffen der derzeitigen Tabellenspitze mit der Union Freistadt, der Union Arnreit und der Union Nußbach bot hochklassigen Faustball für das Publikum. Arnreit ging mit voller Besetzung in die Begegnung, jedoch mit dem Nachteil, die jeweiligen Hauptangreiferinnen der Gegnerinnen kaum zu kennen.
Klare Niederlage gegen Nußbach
Gleich im ersten Spiel gegen die amtierenden Hallenmeisterinnen aus Nußbach hatten die Abwehrreihen von Arnreit schwer zu kämpfen. Nußbachs Legionärin Pia Neuefeind punktete mit scharfen sowie gezielten Angriffen immer wieder, ließ den Mühlviertlerinnen kaum eine Verschnaufpause. Phasenweise konnte Arnreits Angreiferin Katharina Gahleitner die starke Abwehr von Nußbach durchbrechen, am Ende reichte es jedoch in keinem Satz die Oberhand zu gewinnen.
Freistadt mit Angreiferin aus Brasilien
Für Frustration war keine Zeit, mussten sich doch die Schützlinge von Trainer Norbert Gahleitner schnell auf die neuen Gegnerinnen der Union Freistadt einstellen. Die Freistädterinnen waren mit Neo-Angreiferin Cecília Jaques dank Überraschungseffekts im Vorteil, die Brasilianerin forderte mit druckvollen Angriffen die Abwehrspielerinnen von Arnreit. Im Spielverlauf hinkten die Arnreiterinnen immer knapp hinter ihren Gegnerinnen her, verloren jedoch nie den Anschluss. Am Ende war den Rohrbacherinnen trotz enormem Kampfgeistes trotzdem kein Satzsieg vergönnt.
Erwartungen übertroffen
Trotz der zwei 0:3 Niederlagen verteidigte Arnreit mit dem erspielten Punktepolster der letzten Meisterschaftsrunden den mehr als zufriedenstellenden zweiten Tabellenrang. „Wir haben gesehen, dass wir das beste Team sind, das nur mit eigenen Spielerinnen das Rennen um den Meistertitel in der Halle bestreitet. Mit dem zweiten Tabellenrang nach der ersten Meisterschaftshälfte haben wir unsere Erwartungen mehr als übertroffen, ich bin stolz auf die Arnreiter Girls! Trotzdem liegt jetzt noch einige Arbeit vor uns, um die Lücke zu den Mitstreiterinnen zu schließen und um den Titel mitzukämpfen“, freut sich Trainer Norbert Gahleitner energisch auf die weitere Saison.
Final 3 als neues Ziel
Mit dieser Kampfansage verabschieden sich die FaustballerInnen in die kurze Weihnachtspause und definieren über den Jahreswechsel ein neues Ziel: Final 3. Mit 20. Jänner startet dann die Rückrunde und der Countdown zum Final 3, welches am 23. und 24. Februar in Enns über die Bühne gehen wird.


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