Nachhaltige Textilkunst aus Bangladesch in der Haslacher Galerie im Gwölb entdecken
HASLACH. Textilien aus Bangladesch stehen heutzutage meist für billigste Ware, die unter schlechten Bedingungen produziert wurde. Dass es auch anders geht, beweist die Initiative „Dipdii Textiles“, die mit einer Ausstellung in der Galerie im Gwölb Haslach zu Gast ist.

Dipdii Textiles ist nicht nur ein Modelabel, sondern eine soziale und kulturelle Initiative. Gegründet von Anna Heringer und Veronika Lena Lang und unter der kreativen Leitung von Elke Burmeister entstand das Projekt aus einem umfassenden ethischen Verständnis heraus, um Lebensbedingungen zu verbessern.
Anstatt eine klassische Markenidentität zu betonen, rückt die Initiative den Menschen hinter den Produkten in den Fokus. Textilien werden in dörflichen Strukturen von Hand gefertigt, bewahren so kulturelles Wissen und bieten zugleich sinnvolle wirtschaftliche Perspektiven für die Handwerkerinnen, die in ihrem sozialen und familiären Umfeld arbeiten können. Altbewährte textile Praktiken werden traditionell über Generationen weitergegeben. Die Wiederverwendung von vorhandenen Textilien steht im Einklang mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung und hinterfragt kritisch gängige Wertvorstellungen der globalen Modeindustrie.


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