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Online Redaktion, 30.09.2024 06:31

ARNREIT. Ein Zittern bis zum Schluss: Die Damen der Union Arnreit schaffen in der letzten Herbstrunde mit einer 1:3 Niederlage gegen Freistadt und einem 3:0 Sieg gegen Reichenthal den sechsten Tabellenrang und somit einen heiß ersehnten Platz im Meister Play-Off. Somit lebt die Chance im nächsten Frühjahr, den Österreichischen Staatsmeistertitel zu holen.

Arnreits Martina Wögerbauer (Foto: Manfred Lindorfer)
Arnreits Martina Wögerbauer (Foto: Manfred Lindorfer)

In der einzigen Heimrunde dieser Herbstmeisterschaft empfingen die Damen der Union Arnreit in einem Mühlviertler Derby die Union Freistadt und die Union Reichenthal. In der ersten Begegnung gegen die Braustädterinnen starteten die Arnreiterinnen zwar druckvoll und holten den ersten Satzsieg. Im Laufe des Spiels kamen die Gegnerinnen jedoch immer besser ins Spiel. Bei nassen Spielverhältnissen schwächelten die Arnreiterinnen hingegen in der Abwehr und ließen Chancen ungenützt. So gingen die darauffolgenden Sätze und somit der 3:1 Sieg an die Gegnerinnen.

Etwas enttäuscht über die Niederlage wussten die Arnreiterinnen über die Notwendigkeit eines klaren Sieges gegen die zweiten Konkurrentinnen des Tages, um die Möglichkeit eines Tickets für das Meister Play-Off zu bewahren. Gegen Reichenthal zeigte die Mannschaft rund um Kapitänin Magdalena Bauer dann mehr Selbstbewusstsein und Konsequenz. Mit einem ruhigen Spielaufbau und druckvollen Angriffen konnten sie sich in jedem Satz einen kleinen Vorsprung aufbauen. Lediglich im letzten Satz konnten die Reichenthalerinnen etwas aufholen, am Schluss bewiesen die Arnreiterinnen jedoch Nervenstärke und holten einen wichtigen 3:0 Sieg.

Ein Satz machte den Unterschied aus

Mit Platz sechs in der Meisterschaftstabelle schaffen die Arnreiterinnen als letzte Mannschaft das Meister Play-Off und spielen kommenden Frühjahr und den Meisterteller mit. „Wir sind sehr stolz auf uns, wieder im Kampf, um den Meistertitel dabei sein zu können. Spannend war es bis zum Schluss, lediglich ein Satz Unterschied bewahrte uns vor dem Aufstiegsplayoff“, resümiert Angreiferin Katharina Gahleitner. 

Somit gehen die Damen in eine kurze Herbstpause, ehe die Vorbereitungen für die Hallensaison starten. Lediglich die Nationalteamspielerinnen sind am kommenden Wochenende sowie in ein paar Wochen international noch im Einsatz. Mit kommendem Wochenende startet der erste Bewerb. Beim Jugendeuropapokal in der Schweiz sind mit Franzsika Koblmüller, Emma Gierlinger, Magdalena Kobler, Katrin Schütz und Pia Mühlparzer gleich fünf Spielerinnen im Einsatz. Magdalena Bauer wird als Trainerin der oberösterreichischen U14 Auswahl der Mädchen die Spielerinnen betreuen. 


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