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OEPPING. Schon beim zweiten Rennen nach seinem Verletzungs-Comeback feiert der Mühlviertler auf dem Podium. Zwischenzeitlich sah es für den Rekordmeister beim Rennen in der Steiermark aber gar nicht so gut aus.

V. l.: Alois Höller, Werner Gurschler und Gerald Eder (Foto: Theresa Kerschner)
  1 / 2   V. l.: Alois Höller, Werner Gurschler und Gerald Eder (Foto: Theresa Kerschner)

Das Rennen nahe Hartberg zählte ausschließlich zur österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft, mit in Summe sechs Autos in der Königsklasse war das Rennen dennoch gut besetzt.

„Es ist so eng beisammen, im ersten Training war Werner Gurschler genau fünf Tausendstel vor mir. Insgesamt kämpfen vier Fahrer um den Sieg“, hebt Alois Höller am Vormittag im PS-Racing-Center Greinbach die Augenbrauen.

Im ersten Vorlauf kämpfte der Götzendorfer mit den Reifentemperaturen. „Durch die langen Linkskurven erhitzen sich die Reifen rechts auf über 100 Grad, dann beginnt der Ford Fiesta zu schmieren und es ist nicht mehr so geschmeidig. Zudem habe ich etwas zu viel gewollt und ein paar Fehler eingebaut“, zeigt sich Höller selbstkritisch. Platz zwei hinter dem amtierenden Staatsmeister Werner Gurschler (Ford Fiesta) aus Südtirol war dennoch ein gutes Ergebnis.

Im zweiten Vorlauf lief es für Höller nicht nach Wunsch. „Ich hatte wieder ein Problem mit dem Getriebe, das ist einfach nicht stark genug, immer wieder gibt es ein Gebrechen“, wirkt Höller ratlos. Trotz den Problemen konnte Höller den Lauf auf Platz vier beenden. Gemeinsam mit seinem Team rund um Chefmechaniker Christian Mehringer gelang das Kunststück, das Getriebe in nur 45 Minuten zu wechseln und beim dritten und letzten Vorlauf wieder am Start zu stehen. Dort holte der Mühlviertler ebenfalls Rang vier.

Starkes Finale wird mit Podium belohnt

Gleich am Start schnappte sich der Rennfahrer aus Oepping einen Kontrahenten und hing fortan Gerald Eder mit dem schnellen Skoda Fabia im Heck. Über die Jokerlap holte sich Höller auch den Niederösterreicher und brachte den zweiten Platz abgeklärt ins Ziel. „Ich bin nach den Problemen von heute wirklich sehr zufrieden. Das Stockerl ist die Belohnung für die harte Arbeit“, strahlte der Rekordmeister. Auch in der Staatsmeisterschaft ist nach zwei Rennen für den Oberösterreicher noch alles möglich.

Das nächste Rennen für Alois Höller findet am 6. und 7. Juni im tschechischen Sedlcany statt - genau an jenem Ort statt, wo vor knapp einem Jahr Höllers Karriere nach einem Unfall auf der Kippe stand.


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