Corina Pichler aus St. Martin erstmals Siegerin der Austria Top Tour
ST. MARTIN IM MÜHLKREIS. Corina Pichler aus St. Martin hat sich mit ihrem Gesamtsieg der Austria Top Tour, Österreichs größter Radmarathonserie, zur besten Radmarathonfahrerin des Landes gekürt. Zudem krönte sich die Fahrerin des Teams RH77 Factory Racing auch zur österreichischen Radmarathon-Meisterin.

Die Austria Top Tour zieht Jahr für Jahr tausende Radsportler in ihren Bann. Heuer standen erstmals sieben Bewerbe im Programm: Den Auftakt bildete traditionell der Neusiedler See Radmarathon in Mörbisch im April, Tags zuvor gab es auch Punkte beim Einzelzeitfahren im Rahmen des Radmarathon-Auftakts im Burgenland. Im Juni folgten der Kärnten Radmarathon in Bad Kleinkirchheim, die Dolomitenradrundfahrt rund um die Lienzer Dolomiten und der 5-Seen Radmarathon in Mondsee.
Rennen in fast ganz Österreich
Im Juli wurde die Austria Top Tour mit der Salzkammergut Trophy und dem MTB- und Gravel-Marathon in Bad Goisern sowie erstmals mit dem Thayarunde Radmarathon in Waidhofen an der Thaya beschlossen.
„Die Austria Top Tour konnte im heurigen Jahr mit insgesamt 13.000 Teilnehmer einen neuen Teilnahmerekord erzielen und damit ihre Position als größte Radmarathonserie Österreichs weiter festigen“, sagt Hannes Hessenberger, Vorsitzender der Austria Top Tour.
Gesamtsieg für Corina Pichler „unwirklich“
In der Damenwertung setzte sich Corina Pichler von RH77 Factory Racing knapp gegen Anna Haditsch (SlipStreamrz RC) und Marlene Pühringer (Female Cycling Base) durch.
Pichler bestritt vier Rennen, eines weniger als Haditsch, trotzdem reichte es für die Mühlviertlerin nach einem Sieg beim Mondsee Marathon und je dritten Plätzen bei der Dolomitenradrundfahrt und dem Thayarunde Radmarathon zum Sieg.
„Ganz ehrlich: Es klingt noch immer ein bisschen unwirklich. Ich fuhr heuer das erste Mal so viele Rennen und dann hole ich den Gesamtsieg - das ist unglaublich cool. Es ist das Ergebnis aus vielen Trainingsstunden und Durchhaltevermögen – aber vor allem aus der Freude am Radfahren“, sagte die 33-Jährige, die im Bereich Grafik und Marketing arbeitet.
Österreichische Radmarathon-Meisterin
Wie ihr Salzburger Teamkollege Erlbacher sicherte sie sich auch bei der Thayarunde den Meistertitel: „Das Radfahren ist für mich der perfekte Ausgleich zum Beruf – und mittlerweile viel mehr als nur ein Hobby. Es ist meine Leidenschaft geworden. Die Austria Top Tour ist für viele Hobbyradsportler eine große Herausforderung. Die Rennen sind sehr unterschiedlich, von schnellen Klassikern bis zu anspruchsvollen Bergmarathons; genau diese Mischung macht die Serie so spannend. Man trifft dort viele motivierte Menschen, die den Radsport mit viel Leidenschaft betreiben und genau das bringt uns alle näher zusammen.“
Saisonkarte für „Nachmacher“
Die Saisonkarte für die Austria Top Tour 2027 ist ab November 2026 erhältlich. Sie bietet volle Flexibilität, denn bis 14 Tage vor dem jeweiligen Termin kann man ohne Angabe von Gründen auf einen anderen Marathon umbuchen. Ein weiterer Vorteil ist für all jene, die bei mehreren Radmarathons starten möchten, dass man mit der Austria-Top-Tour-Saisonkarte Geld spart.
Zusätzlich ist gegen Aufpreis der Stornoschutz der Europäischen Reiseversicherung erhältlich. Damit kann im Krankheitsfall oder bei Verletzung auch wenige Tage vor der Veranstaltung die Teilnahme storniert werden.


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