Alois Höller fährt auf Platz fünf in Horn
OEPPING. Das Ferienrennen der Staatsmeisterschaft fand bei heißen Temperaturen in Fuglau bei Horn im Waldviertel statt. Mit dem bereits fünften Saisonstopp spitzte sich die Meisterschaft weiter zu. Nicht nach Wunsch lief es für den Götzendorfer Alois Höller.

Seine Handverletzung bereitete Höller im Waldviertel keinerlei Probleme mehr, der Mühlviertler ging voll motiviert in den Meisterschaftslauf in der MJP‑Arena nahe Horn. Gleich nach dem ersten Vorlauf musste Höllers Crew erneut Hand an das Getriebe des gelben Ford Fiesta 4x4 anlegen. „Das Zahnrad des ersten Ganges ist zu schwach dimensioniert. Durch die Kraft bricht immer an der gleichen Stelle ein Teil“, reibt sich Höller den Kopf.
Im ersten Vorlauf reichte es dennoch für den starken dritten Platz hinter den beiden schnellen EM‑Startern Istvan Antal (HUN, Audi A1) und dem Tschechen Ales Fucik (VW Polo). Im zweiten Vorlauf war Höller dann hinter den beiden Favoriten und dem Südtiroler Werner Gurschler gar nur Vierter. „Ärgerlich, ärgerlich – wir haben ein Problem mit dem Ladedruck. Dadurch hat der Start nicht wie gewünscht funktioniert“, beschreibt Höller ein neues Problem.
Enttäuschung am Sonntag
Der Sonntag begann ähnlich. Im dritten Vorlauf reichte es erneut für die vierte Zeit, wieder hinter Markenkollege Gurschler. Im vierten und letzten Vorlauf hatte Höller abermals ein Problem am Start, konnte aber dennoch den dritten Platz einfahren und sicherte sich ebendiesen auch als Startplatz für das Finale. Dieser brachte Höller kein Glück.
„Ich bin wieder nicht vom Start weggekommen. Die Drehzahl fällt in den Keller und dann geht nichts mehr. Wir finden den Fehler nicht – es ist eine Katastrophe, weil den dritten Platz hätten wir schon einfahren können“, war Höller nach dem Finale noch immer fassungslos. Ein weiterer Meistertitel für den Rekordchampion wird nun schwieriger. Das nächste Rennen für Alois Höller findet am 22. und 23. August im PS‑Racing‑Center in Greinbach bei Hartberg in der Steiermark statt.








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