Alois Höller kämpft sich in Greinbach auf den vierten Platz
OEPPING. Bei einem international stark besetzten Rennen im PS-Racing-Center in Greinbach in der Steiermark holte Alois Höller aus Götzendorf den vierten Platz. Besonders positiv: Die Starts funktionierten wieder ausgezeichnet.

In der Top-Klasse, der bis zu 600-PS-starken Supercars, waren neben Höller noch zehn weitere Piloten aus sechs Nationen am Start. Entsprechend schwierig war die Ausgangslage für den Mühlviertler, der mit dem Ford Fiesta 4x4 im ersten Vorlauf abermals Probleme hatte.
Erster Gang kaputt
„Mir ist am Start wieder der erste Gang gebrochen, es ist wie verhext“, schüttelte der Rekordmeister den Kopf. Mithilfe seiner Mechaniker-Crew konnte Höller den gelben Ford Fiesta für den zweiten Vorlauf am Samstagnachmittag wieder reparieren und überzeugte dort mit der dritten Zeit gesamt. „Mein Start war sehr gut. Ich bin außen neben Norman Ganser hergefahren, wir haben uns auch kurz berührt – das hat aber keine Zeit gekostet. Ab da konnte ich frei fahren – das tut richtig gut“, strahlte Höller nach dem Lauf.
Maximum am Sonntag
Auch im dritten Vorlauf konnte der Mühlviertler einen guten Start hinlegen und holte abermals die dritte Zeit gesamt und den vierten Platz nach der Qualifikation. In Anbetracht des Starterfelds eine kleine Sensation.
Auch im Semifinale ließ der Rekordmeister nichts anbrennen und zog als Zweiter souverän ins Finale ein. „Am Start wollte Ales Fucik mit seinem VW Polo in eine Lücke fahren, wo kein Platz war, ihn hat es dadurch gedreht, und ich bin auf den fünften Platz zurückgefallen“, grübelte Höller.
Höller zufrieden
Dank guter Runden konnte sich der Ford-Fiesta-Pilot noch am Skoda Fabia von Gerald Eder vorbeiarbeiten und den vierten Platz ins Ziel bringen. „Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, für ein Stockerl hätte es sehr viel Glück gebraucht. Was mich besonders freut, ist dass die Starts nun wieder richtig gut funktionieren“, war Höller nach dem Rennen glücklich. Der Sieg ging an den mehrfachen Zentraleuropa-Meister Zbigniew Staniszewski aus Polen.
In der österreichischen Staatsmeisterschaft ist Alois Höller damit auf den dritten Platz vorgerückt. Das nächste Rennen findet am 19. und 20. September in Nyirad (Ungarn) statt.








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