Peter Sexlinger gewinnt die RAA Unsupported-Challenge
ROHRBACH-BERG. Der Rohrbach-Berger Peter Sexlinger setzte sich beim Race Around Austria auf der rund 560 Kilometer langen „Unsupported-Challenge“ durch und feierte damit seinen bisher größten Sieg im Ultraradfahren.

Für die Strecke rund um Oberösterreich – gespickt mit stolzen 6.500 Höhenmetern – benötigte Sexlinger lediglich 19 Stunden und 8 Minuten. Das Besondere an der Unsupported-Kategorie: Im Gegensatz zum klassischen Race Around Austria war der Mühlviertler quasi völlig auf sich alleine gestellt und musste ohne Begleitfahrzeug oder Betreuerteam auskommen.
Vom Wendepunkt zum Ultrarad-Triumph
Dass Sexlinger heute an der Spitze des Ultraradsports fährt, war vor einigen Jahren noch nicht abzusehen. Vor acht Jahren zeigte die Waage bei ihm noch 111 Kilogramm an – ein persönlicher Wendepunkt.
„Damals war für mich klar: So kann es nicht weitergehen“, erinnert sich Sexlinger. „Eigentlich wollte ich Triathlon machen, aber über meinen Schwimmlehrer Michael Hofer habe ich schließlich zum Ultraradfahren gefunden.“ Nachdem er in den vergangenen Jahren bereits mehrere Teamerfolge feiern konnte, fehlte dem Rohrbach-Berger noch ein großer Einzelsieg in seiner Sammlung.
Achterbahn der Gefühle entlang der Strecke
Der Weg zum Sieg bei der RAA Unsupported-Challenge entwickelte sich jedoch zu einer echten Geduldsprobe. Sexlinger ging das Rennen extrem schnell an – eine Taktik, die sich zunächst rächte: „Bis Schärding lief es super, danach musste ich gezwungenermaßen das Tempo rausnehmen und bin in ein richtig tiefes Loch gestürzt“, berichtet der Mühlviertler.
Dass er sich aus diesem Tief wieder heruskämpfen konnte, verdankt er auch der lautstarken Unterstützung aus der Heimat. Zahlreiche Freunde, Bekannte und Wegbegleiter warteten entlang der Strecke und feuerten ihn an. Spätestens ab Haslach rollte es wieder perfekt.
Emotionale Worte im Ziel
Nach dem Überqueren der Ziellinie bedankte sich Sexlinger vor allem bei seinen Liebsten: „Danke an meine Familie, die mich bei diesem ‚Blödsinn‘ immer voll unterstützt. Dieser Sieg gehört genauso euch!“








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