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OEPPING. Mit dem Rennen im ungarischen Nyirad ging die österreichische Rallycross-Staatsmeisterschaft zu Ende. In der Top-Klasse der Supercars waren diesmal gleich 20 Autos am Start. Alois Höller schaffte es bis ins Halbfinale und fixierte so den dritten Platz im Championat.

Alois Höller in Ungarn am Limit (Foto: Harald Lindtner)
  1 / 4   Alois Höller in Ungarn am Limit (Foto: Harald Lindtner)

In Ungarn wird seit einigen Jahren das traditionelle Finale der heimischen Staatsmeisterschaft ausgefahren. Auf der Strecke unweit des Balatons waren diesmal rekordverdächtige 160 Rennautos am Start. In Höllers Kategorie, den 600-PS-starken Supercars, waren es sogar 20. Entsprechend schwierig waren die Voraussetzungen für den Mühlviertler.

Am Samstag lief es für den Ford-Fiesta-Piloten gut, obwohl es zu einer kleinen Kollision mit einem ungarischen Kontrahenten kam. „Ich habe ihn in der zweiten Kurve überholt. Das hat er sich nicht gefallen lassen und ist mir daraufhin ins Heck gefahren. Das war aber möglicherweise die Revanche für den ersten Vorlauf, da habe ich ihn ein paar Mal angeschoben“, schmunzelte der Götzendorfer. Der kosmetische Schaden blieb ohne Folgen.

Platz drei in der Meisterschaft

Im dritten Vorlauf konnte Höller abermals eine starke Zeit in den ungarischen Staub brennen und qualifizierte sich so für das Halbfinale der besten zwölf. „Leider war ich in der ganz starken Gruppe und bin als vierter knapp am Finaleinzug vorbei geschrammt“, haderte Höller.

Der Ford Fiesta lief im Gegensatz zu den vorherigen Rennen einwandfrei, doch die Leistung des Motors ließ am Sonntag etwas nach. „Ich werde das Aggregat wieder revidieren müssen, ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Dank an Team und Sponsoren

Der Dank für Platz drei in der Staatsmeisterschaft geht an mein Team und meine Sponsoren, unter anderem an Peer und Perr, w hoch 2, Gogatec, Automobile Kandlbinder und Lackbox Flo die mich das ganze Jahr über unterstützt haben“, resümierte der Rekordmeister abschließend. Der Sieg im spannenden Finale ging an den jungen Ungarn Andor Trepak, der sonst in der EM antritt.


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