Junge Unternehmer haben allen Grund, stolz zu sein
ROHRBACH-BERG. Über das gerade beschlossene Regierungsprogramm freut sich auch die Junge Wirtschaft des Bezirkes Rohrbach. Denn einige Kernforderungen werden umgesetzt, ist Bezirksvorsitzender Andreas Höllinger zufrieden. Mut und Optimismus zur Selbständigkeit soll auch die neue Kampagne der JW vermitteln.

Optimismus statt Jammern, hat sich die Junge Wirtschaft des Bezirkes heuer als Leitsatz genommen. Dazu wird am 24. Mai in der Diskothek empire eine Kampagne gestartet, die ausgehend von Rohrbach im ganzen Land umgesetzt wird. „Junge Unternehmer sollen aufzeigen, worauf sie stolz sind und was sie in ihrer Selbständigkeit antreibt und motiviert. Ob es der unternehmerische Mut, die finanzielle Unabhängigkeit des Betriebes, der unkonventionelle Businessplan, eine perfekte Work-Life-Balance oder eine besondere technische Errungenschaft ist – es gibt viele Dinge, auf die Unternehmer stolz sein können“, beschreibt Andreas Höllinger. Von Mai bis August werden die Teilnehmer in erster Linie über Facebook präsentiert. Dort können sie möglichst viele „Gefällt mir“ sammeln.
Wertvolle Antriebsmotoren
Positive Signale ortet JW-Landesvorsitzender Bernhard Aichinger: „Jungunternehmer bringen wertvolle Impulse in die Wirtschaft und gehen heuer mit mehr Selbstvertrauen ins neue Jahr. Sie brauchen aber entschlossene Zukunftsreformen.“ Er freut sich deshalb, dass die weitere Senkung der Lohnnebenkosten ins Regierungsprogramm aufgenommen wurde, ebenso wie die Lockerung des Kündigungsschutzes, die Angleichung der Pensionssysteme oder der Breitband-Ausbau. Jede Neugründung schaffe 2,4 Arbeitsplätze, indirekt sogar fünf, ergänzt Aichinger. „Besonders in der Anfangsphase ist es wichtig, jungen Gründern unter die Arme zu greifen, denn Entlastung und Förderung sind der nötige Sauerstoff, den jeder einzelne Jungunternehmer für den Aufbau des eigenen Business dringend benötigt.“
Alternative Finanzierung
Eine weitere JW-Forderung ist der Beteiligungsfreibetrag (in Höhe von 100.000 Euro für private Investoren), um durch alternative Finanzierungsmöglichkeiten Investitionen in Unternehmen zu forcieren. Die Sparkasse Mühlviertel West, langjähriger Partner der Jungen Wirtschaft, steht den Unternehmern auf jeden Fall bei Investitionen zur Seite. Dazu Vorstandsdirektor Klaus Klopf: „Mit einer Eigenkapital-Quote von 20 Prozent und einem gesunden Zugang zum Risiko beweisen wir, dass man keine Kreditklemme haben muss. Denn keine Kredite zu gewähren, ist der Wirtschaft sicher nicht dienlich.“ Auch heuer begleitet die Bank wieder große Projekte in der Region.


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