Betriebsgebäude in Neufelden wird zu modernem Business Center

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 05.08.2020 04:50 Uhr

NEUFELDEN. Gut 3.000 m2 Gebäudefläche, mehrere Partner und ein hehres Ziel: Das Gebäude der Tischlerei Agfalterer soll verstärkt für Mieter geöffnet werden und somit ein Business Center inmitten von Neufelden entstehen.

Gleich vorweg: Der Tischlerei-Betrieb bleibt natürlich bestehen. Schließlich hat sich Fritz Agfalterer mit Apuria-Möbelstücken und hoher Planungskompetenz weithin einen Namen gemacht. Aber das 1953 errichtete und immer wieder erweiterte Gebäude im Steilhang hoch über der Großen Mühl in Neufelden ist mit 3.300 m2 über insgesamt sechs Stockwerke sehr großzügig dimensioniert. Deshalb wollen Fritz Agfalterer und Sohn Peter durch Revitalisierung nach nachhaltigen Grundsätzen einen modernen Ort zum Arbeiten – das Dynacenter – schaffen. „Wenn unser Projekt so aufgeht, wie wir uns das vorstellen, wird es die Entwicklung von Neufelden und Umgebung nachhaltig positiv beeinflussen“, ist der findige Unternehmer überzeugt.

Jeder ist willkommen

Bereits im Gebäude sind neben der Tischlerei ein Zahnarzt und das Therapieviertel untergebracht. „Deshalb wird das Thema Gesundheit ein Schwerpunkt sein – im weitesten Sinne“, denkt Fritz Agfalterer an Behandlungs- und Ordinationsräume ebenso, wie an ein Fitnessstudio oder Gastronomie. Der Fokus im Dynacenter wird vor allem aber auf technologieorientierten Unternehmen liegen. Nicht zuletzt wegen der Nähe zur HTL, deren Absolventen potenzielle Mieter sein sollen. Das Dynacenter versteht sich als Impuls für Betriebsansiedlungen im Technologiebereich.

Weil das Haus gewidmet für emissionsarme Gewerbebetriebe ist, eignen sich die Räumlichkeiten aber für vielerlei Zwecke: als Kanzlei, Büro, Handwerksstätte, als Bildungsraum, Kunstgalerie oder Schauraum oder auch einfach als Lager. „Neufelden ist der logische Ort für so ein vielfältiges Business-Zentrum“, ist Agfalterer überzeugt. Unterstützt wird das Vorhaben von der HTL, der Standortagentur des Landes OÖ BizUp und der Rohrbacher Wirtschaftskammer. Errichtung und Betrieb erfolgen durch eine Projektgesellschaft mit mehreren Beteiligten.

Mehrwert schaffen

Das Dynacenter will nicht einfach Platz zum Arbeiten bieten, sondern mit Mehrwert punkten. „Das Drumherum muss passen“, betont Peter Agfalterer, der sich neben seinem Job für die Neugestaltung seines Elternhauses engagiert. Er kann sich von der privaten Paketannahme, der Bereitstellung von frisch gekochtem Essen bis hin zum eigenen Kindergarten vieles vorstellen. „Das Dynacenter soll zu einem “almost home office„ am Herkunftsort vieler Schlüsselarbeitskräfte werden.“ Allgemein nutzbare Besprechungsräume, Gemeinschaftsraum und Begegnungszonen sind selbstverständlich. Die interne Vernetzung ist für ihn zudem ein riesiger Standortvorteil.

Mieter gestalten mit

First Mover, also die ersten Mieter, können übrigens ein gewichtiges Wörtchen bei der Gestaltung, Ausstattung und den Services mitreden. Derzeit läuft die Suche nach potenziellen Nutzern, wobei Corona den beiden Initiatoren in die Hände spielt: „Das hat den Trend zum dezentralen Arbeiten ohne Pendeln verstärkt.“ Für die großteils barrierefreie Nutzfläche von 2.240 m2könnten sie sich etwa 15 bis 20 Mieter vorstellen. Geht alles nach Plan, soll das Dynacenter 2022 fertig sein.

Die Gesamt-Nutzfläche von 2.240 m2 ist für Einheiten zwischen 35 m2 und 600 m2 frei skalierbar. Diese werden je nach Anforderungen der künftigen Mieter gestaltet und sind in drei Ausbaustufen verfügbar. Mehr Infos: Tel. 0664/4430 510

www.dynacenter.at

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