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BEZIRKE ROHRBACH/URFAHR. Als Maschinenring Granitland treten ab Anfang November die Maschinenringe Rohrbach und Urfahr auf. Es ist die erste von insgesamt acht wirtschaftlich nachhaltigen Einheiten, die bis 2023 in Oberösterreich entstehen sollen.

  1 / 4   Mit dem Zusammenschluss kann der Maschineneinsatz effizienter organisiert werden. Foto: Maschinenring

Derzeit gibt es 23 Maschinenringe in Oberösterreich. Um sich gut für die Zukunft aufzustellen, werden diese in Regionen zusammengefasst und somit Kräfte gebündelt. Die Maschinenringe Rohrbach und Urfahr setzen das geplante Ziel als erste um, die Kooperation nimmt mit 1. November offiziell die Arbeit unter dem neuen Namen „Maschinenring Granitland GmbH“ auf.

Es steht keine Fusion im Raum, sondern die zentrale Abwicklung der operativen Aufgabenfelder, der Personalführung und der einzelnen Sparten über eine eigene GmbH. Eigentümer sind die beiden Maschinenring-Vereine mit fast 2.100 Mitgliedern. „Vorteile sind eine höhere Schlagkraft, Kosteneffizienz, Steigerung der Mitgliederservices und ein größerer Marktauftritt und damit verbunden eine Leistungssteigerung in neuen Geschäftsfeldern“, informieren die verantwortlichen Funktionäre unter der Leitung der Obmänner Thomas Neudorfer aus Peilstein und Johann Leitner aus Lichtenberg. Die jeweils sechs Mitglieder der Ringleitungen beider Vereine sind in der Gesellschafterversammlung der GmbH verankert, die beiden Obmänner treten als Gesellschaftersprecher auf.

2.100 Mitglieder in 60 Gemeinden in einem Boot

Von Schwarzenberg bis Linz und von Reichenthal bis Neustift reicht das Einzugsgebiet der Maschinenring-Kooperation. In den 60 Gemeinden bewirtschaften 2.100 Mitglieder 40.200 Hektar Acker- und Grünland und über 11.500 Hektar Wald. Zudem werden mehr als 3.000 Maschinering-Kunden in der Region Granitland betreut. „Wir schaffen mit der neuen Struktur noch bessere Symbiosen. Der überbetriebliche Maschineneinsatz und eine kosteneffiziente Nutzung können großräumiger organisierte werden. Auch entstehen neue Möglichkeiten für Maschinengemeinschaften. Der Zugriff auf Spezialmaschinen ist im MR Granitland noch vielfältiger möglich“, zeigen die Obmänner auf. „Die Zusammenarbeit soll insbesondere die Spezialisierung der Mitarbeiter ermöglichen, zur besseren Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen und letztendlich die Qualität der Dienstleistungen für unsere Maschinenring Mitglieder und die über 2.000 Kunden steigern.“

MR Agrar Center in der Bioschule

In der Bioschule Schlägl wird bis Anfang Dezember ein MR Agrar Center zur Unterstützung der Mitarbeiter im Bereich Agrar eingerichtet. Das bereits bestehende Kunden- und Servicecenter in Bad Leonfelden wird als zentraler Verwaltungsstandort und als Kundenbetreuungs- und Besprechungsort genutzt. Kunden im Bereich Sommer- und Winterdienst werden von zwei Lagerstandorten in Rohrbach und Linz betreut.

Ab 1. November tritt der Maschinenring Granitland mit einem neuen Erscheinungsbild nach außen auf. Neu wird auch die Telefonnummer 05-9060-480.


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