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ROHRBACH-BERG. Die Fahrradbranche ist relativ gut durch die Corona-Krise gekommen – auch wenn es ein Jahr zum Abstrampeln war, wie Siegfried Holinka vom House of Bikes berichtet.

Andreas Höllinger (l.) und Manfred Stallinger (r.) besuchten Siegfried Holinka in seinem House of Bikes in Rohrbach-Berg. Foto: WB Bezirk Rohrbach/Gierlinger

„Die Lockdowns haben jedem Sorgen bereitet, jedoch ist die Fahrradbranche mit einem blauen Auge davongekommen. Vor allem nach Lockerung der Maßnahmen ist die Nachfrage außerordentlich groß gewesen“, sagt der Rohrbach-Berger Unternehmer. Siegfried Holinka hat gemeinsam mit seiner Frau Monika den einstigen Online-Shop www.fair-prize.at erweitert, vom Garagenverkauf expandierte man ins erste Verkaufslokal, später wurde das House of Bikes eröffnet, das 2019 erneut vergrößert wurde.

Corona konnte diese Erfolgsgeschichte nicht unterbrechen. Von Vorteil war sicher auch, dass Holinka als gelernter Mechatroniker rechtlich genehmigte Umbauten an Fahrrädern vornehmen darf.

Geändertes Konsumverhalten

Ordentlich reinknien, war 2020 die Devise für alle Unternehmen in Bezirk Rohrbach. „Die Corona-Krise hat das Konsumverhalten maßgeblich beeinflusst, das haben alle Betriebe in der Region zu spüren bekommen“, weiß Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Andreas Höllinger, der gemeinsam mit WB-Kooperationsraumsprecher Manfred Stallinger der Fahrrad-Schneiderei einen Besuch abstattete und sich über die wirtschaftliche Situation erkundigte.

Unsichere Zeiten

Die Herausforderungen werden im neuen Jahr bestimmt nicht weniger: Schwankende Situationen bei den Produzenten und Zulieferern sorgen für unsichere Lieferzeiten, die die unternehmerischen Planungen erschweren. Wobei Siegfried Holinka aber zuversichtlich in die Zukunft blickt: Denn die nächste Fahrrad-Saison kommt bestimmt und der Wunsch nach Bewegung im Freien ist größer denn je.


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