Bezirk Rohrbach hat den höchsten Elektroauto-Anteil
BEZIRK ROHRBACH/SARLEINSBACH. Der Bezirk hat sich an die Spitze der E-Autos-Neuzulassungen zurück gekämpft. Wie der VCÖ meldet, waren hier im ersten Halbjahr 19,9 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen rein elektrisch.

„Damit steht Rohrbach auf dem Stockerl in Oberösterreich vor den Bezirken Braunau und Ried und ist österreichweit nach zwei Wiener Bezirken und Hallein an vierter Stelle“, verkündet Johannes Großruck, Manager der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Donau-Böhmerwald), nicht ohne Stolz. Ausschlaggebend für diese hohen Anteil bei den Neuzulassungen waren für ihn die „ambitionierten Investitionen der Rohrbacher Betriebe in die E-Mobilität sowie die gute Fördersituation in diesem Bereich.“ Mehrere große Firmenfuhrparks wurden auf Elektroautos umgestellt oder erweitert, nennt Großruck Peer&Perr, M-Tec, Träumeland, Scheschy oder Ökofen nur als ein paar Beispiele.
Ländlicher Raum punktet bei Schaffung von Lademöglichkeiten
„Damit zeigt sich, dass sich der ländliche Raum ideal für E-Mobilität eignet, weil betriebliche und private Lademöglichkeiten meistens einfacher als in der Stadt geschaffen werden können und sich auch ideal mit eigenen Photovoltaikanlagen kombinieren lassen“, ergänzt Johannes Großruck. Aber auch die öffentliche Ladeinfrastruktur wird laufend erweitert. In Rohrbach-Berg gibt es zum Beispiel bereits zwei Schnellladestationen (beim Fachmarktzentrum und beim ÖAMTC), ein weiterer Standort kommt demnächst beim Kreisverkehr Altenfelden dazu.
Alltagstaugliche Antriebsform
Der Umstieg auf Elektromobilität ist am Land besonders wichtig, da hier auch in Zukunft die Menschen stärker auf Autos angewiesen sein werden, als in der Stadt. „Mit 19,9 Prozent Neuzulassungen ist die Elektromobilität als Antriebsform im Alltag angekommen“, ist der KEM-Manager überzeugt. „Der Bezirk Rohrbach zeigt damit, dass auch eine rasche Umstellung möglich ist und auch die elektrischen Reichweiten mittlerweile für alle Anwendungsfälle praxistauglich sind. Weiterhin vorangetrieben werden muss der Ausbau der erneuerbaren Energien im Bezirk, damit auch die Energiewertschöpfung verstärkt direkt der Region zugutekommt.“


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