Familie Pürmayr will mit Kalb Rosé den Auslandsimport verringern
BEZIRK/ST. STEFAN-AFIESL. Beim Fachabend der Jungbauernschaft im Bezirk Rohrbach stand alles im Zeichen der Rindermast. Familie Pürmayer aus St. Stefan-Afiesl gewährte dafür Einblick in ihren Stall.

Am Hof der Pürmayers werden neben den üblichen Fleckviehstieren neuerdings auch männliche Kälber von milchbetonten Rinderrassen, wie beispielsweise Holstein Friesian gehalten. Das Fleisch wird unter der Marke „Kalb Rosé“ vermarktet. Gegenüber dem bekannten hellen Kalbfleisch, ist dieses Fleisch etwas dunkler, weil neben Milch auch Heu, Mais und Stroh gefüttert werden. Das oft aus dem Ausland stammende weiße Kalbfleisch ist nur deshalb so hell, weil die Kälber rein mit Milch gefüttert wurden und somit kaum Eisen zu sich nehmen, welches für Dunkelfärbung des Rindfleisches verantwortlich ist. Großes Ziel der Pürmayers ist es, durch ihr neues Standbein die Tiertransporte von männlichen Stierkälbern reiner Milchrassen über weite Strecken ins Ausland zu verringern.


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