OÖG beschließt Zuschuss für Kinderreha und legt Konzept für Angebotserweiterung vor

ROHRBACH-BERG/LINZ. Die OÖ Gesundheitsholding (OÖG) bemüht sich um die finanzielle Stabilisierung der derzeit unterfinanzierten Kinder- und Jugendreha kokon – unter anderem auch mit einem Konzept für eine Angebotserweiterung.
Einstimmig hat der Aufsichtsrat der OÖG, die mit 35 Prozent an der Reha-Einrichtung für junge Leute beteiligt ist, in seiner heutigen Sitzung einen anteilsmäßigen Zuschuss beschlossen. „Das kokon liegt uns sehr am Herzen und wir stehen voll hinter dieser Einrichtung“, macht OÖG-Geschäftsführer Karl Lehner deutlich. „Deshalb war uns auch diese Unterstützung wichtig.“ Zudem gab es viele Gespräche mit dem Dachverband der Sozialversicherungsträger, von dieser Seite wird es eine Abgeltung der mangelnden Auslastung für 2020 geben.
Früh-Reha bei Essstörungen
Nicht nur finanziell will der Minderheiteneigentümer einen Beitrag für die Zukunft der Einrichtung leisten: Es wurde nämlich zusätzlich ein Entwicklungskonzept für das Angebot einer Früh-Reha für Kinder und Jugendliche mit Essstörungen im kokon in Rohrbach-Berg vorgelegt, dass das bereits bestehende Angebot ergänzen soll. Hier sieht die OÖG pandemiebedingt steigenden Bedarf. „Zielsetzung ist es, möglichst schnell mit der Geschäftsführung und den Mehrheitseigentümern über das Konzept zu reden und dieses umzusetzen“, berichtet Lehner. Mit dem neuen Angebot im kokon für junge Reha-Patienten könnten zugleich die Spitäler entlastet werden.
Die Auslastung der Kinder- und Jugendreha in Rohrbach-Berg, die kurz vor der Corona-Pandemie eröffnet wurde, blieb lange Zeit unter den Erwartungen. In den letzten Monaten zeigt sich aber eine Stabilisierung, heißt es seitens der Geschäftsführung. Die Notwendigkeit und der Bedarf dieser Einrichtung dürfe nicht in Frage gestellt werden (hier geht's zum Tips-Bericht).


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