Ein roter Faden für das Futuro
ROHRBACH-BERG. Für das neue Bürogebäude Futuro mitten im Stadtzentrum von Rohrbach-Berg hat die Steuerberatungskanzlei Raml & Partner gemeinsam mit der Kunstuniversität Linz eine skulpturale, künstlerische Intervention gesucht. Gefunden wurde „der rote Faden“.

Genauso heißt nämlich das Siegerprojekt von Jamie Wagner, mit dem die Architektur-Studentin den Ideenwettbewerb für sich entscheiden konnte. Die Jury lobte die „skulpturale Kraft und raumgreifende Dimension“ des Projektes. „Es ist ein Angebot an die Besuchenden von Rohrbach-Berg, auf ihr zu sitzen, zu liegen, zu stehen. Die Signalfarbe Rot strahlt über den Ort des Kunstwerkes hinaus und in die Stadt hinein, gibt Orientierung und führt zugleich auch in das Gebäude hinein.“
Drei Projekte prämiert
Insgesamt wurden drei Einreichungen prämiert und mit 3.000, 2.000 bzw. 1.000 Euro belohnt. Das zweitplatzierte Projekt „Kommunizierende Gefäße“ von Alexander Till und Gabriele Berger (Absolventen) arbeitet mit Granittrögen und Wasserständen, die immer gleich sind. Darin lässt sich in den Zeiten sozialer Ungleichheit und zunehmender Unterschiede zwischen Stadt und Land eine Metapher des Ausgleiches erkennen. Das drittplatzierte Projekt von Paul Eis (Student Architektur) „Gesprächsraum“ überzeugte durch Einfallsreichtum und einen unkonventionellen Zugang. Nur an zwei Betrachter-Standpunkten zeigt sich die Form einer leeren Sprechblase, die zur Kommunikation einlädt. „Besonders auffällig war, wie sehr sich die Studierenden mit dem Ort auseinandergesetzt haben“, betonte Jurymitglied Frank Louis von der Kunstuniversität Linz, der „überwältigt von der Vielfalt und dem Ideenreichtum“ der Einreichungen war.
Teil des Ortsbildes
Auch Kanzleichef Markus Raml zeigt sich begeistert: „Meine eigene Vorstellung für den Vorplatz hat sich gewandelt und mit dem Siegerprojekt wird das gesamte Projekt deutlich gehoben. Damit wird der Bereich vor und neben dem Futuro zu einem Ort der Begegnung.“ Der Vorplatz auf dem die künstlerische Arbeit umgesetzt werden soll, ist vom Stadtplatz gut sichtbar und die Skulptur sollte ein dauerhafter Bestandteil des Ortsbildes werden. Raml ergänzt: „Wir können nur jedem Unternehmen empfehlen, eine Kooperation mit der Kunstuniversität durchzuführen. Die Vision, die Freiheit der Gedanken und die künstlerische Gestaltung sind fantastisch.“


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