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OBERKAPPEL. In einem Leserbrief hat Ernst Fischer zu den Finanzvorwürfen gegen den Seniorenbund OÖ Stellung genommen. Der Ortsgruppenobmann aus Oberkappel betont: „Auch kleine Ortsgruppen bekamen Hilfe, die gerechtfertigt ist.“

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Man mag zu den Finanzhilfen für die Seniorenbünde verschiedene Meinungen haben. Auch unsere kleine  Ortsgruppe bekam eine Hilfe, die ich gerechtfertigt finde. Wir arbeiten ein ganzes Jahr für unsere Mitglieder. Es gibt Handy-Kurse, Seniorentanz, Informationsveranstaltungen, Lehrgänge, Wandertage, Ausflüge und vieles mehr. Das alles muss finanziert werden. Da sind die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge zu wenig. Außerdem werden runde Geburtstage gefeiert und kleine Geschenke vergeben. Einladungen zur Jahreshauptversammlung, zu gemeinsamen Weihnachtsfeiern etc. kosten Geld.

Keine Veranstaltungen - keine Einnahmen

Ein Teil dieses Geldes wird durch außerordentliche Veranstaltungen lukriert. Das können sein Tanzveranstaltungen, oder z.B. ein Weißwurstfrühschoppen oder anderes. In Zeiten der Pandemie sind zwei Jahre alle Nebeneinkünfte für die Ortsgruppen weggefallen, die Kosten aber großteils geblieben. Deshalb finde ich es richtig, dass ein gewisser Ausgleich möglich war. Die Gelder wurden nur nach genauen Vorgaben und Nachweisen des Ausfalls von Mitteln, vergeben.

Außerdem möchte ich betonen, dass in vielen Ortsgruppen auch Mitglieder sind, die nicht der ÖVP angehören. Wir haben z.B. ein Mitglied aus Bayern und Mitglieder aus einer anderen Partei. Wir sind für alle Senioren, die Geselligkeit, Weiterbildung und sportliche Aktivitäten wollen, offen.

Verfasser:Ernst Fischer, Seniorenbund-Obmann Oberkappel


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