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HELFENBERG. Sechs Schulen wurden in Oberösterreich ausgewählt, um Kinder praxisnah zu lehren, wie Wirtschaft funktioniert. Eine davon ist die Mittelschule Helfenberg.

An der TIME-Mittelschule Helfenberg startet im Herbst das Unterrichtsfach Wirtschaftsbildung. (Foto: TNMS Helfenberg)

Während drei Schulen bereits das erste von vier Jahren Wirtschaftsbildung hinter sich haben, stößt mit Schulbeginn im Herbst unter anderem die TIME-Mittelschule Helfenberg dazu. Die Schüler werden schon ab der ersten Klasse im Umgang mit Geld geschult und erfahren mehr über wirtschaftliche Zusammenhänge.

Die Schule arbeitet dabei eng mit der Stiftung Wirtschaftsbildung zusammen. „Die Pilotschulen werden vier Jahre lang, von der ersten bis zur vierten Schulstufe, von der Stiftung Wirtschaftsbildung begleitet, bekommen Lehrmaterialien, es wird Fortbildung für die Lehrkräfte angeboten, Budget für Projekte zur Verfügung gestellt“, erläutert Matthias Reisinger, Vorstand der Stiftung. Die Wirtschaftsbildung läuft über das gesamte Schuljahr mit Lehrplan, zusätzlich werden Projekte umgesetzt.

Ziel ist es, den Schülern das nötige Rüstzeug zu vermitteln, um später selbstständig und selbstbewusst wirtschaftliche Entscheidungen treffen zu können. „Dazu gehört auch die Förderung von Zukunftskompetenzen wie dem kritisch-reflektierten Denken. Das stärkt die Widerstandskraft junger Menschen gegenüber den Verlockungen unseriöser Angebote“, ergänzt Reisinger.

Vorbereitung auf globalisierte Welt

Für Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander ist die Zusammenarbeit mit der Stiftung Wirtschaftsbildung ein wichtiger Meilenstein: „Wirtschaftsbildung ist unerlässlich, um die jungen Menschen auf das Leben in einer globalisierten und digitalisierten Welt vorzubereiten.“ Daneben gibt es eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaftskompetenz an oö. Schulen.


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