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ULRICHSBERG. Direkt an der Umfahrung, an der Hintenberger-Kreuzung, entsteht zurzeit das Einsatzzentrum für die Feuerwehr Ulrichsberg und die Bergrettung. Damit läuft hier das größte Bauvorhaben der Marktgemeinde.

Das Feuerwehrhaus mit Bergrettungsstelle ist das derzeit größte Bauprojekt in Ulrichsberg. (Foto: Marktgemeinde Ulrichsberg)

Nach dem Spatenstich im März wird Ende September die Dachgleiche stattfinden. „Voraussichtlich Mitte Sommer 2024 kann die Inbetriebnahme erfolgen“, verrät Bürgermeister Wilfried Kellermann zum 3,5 Millionen Euro-Bauvorhaben.

Das primär eingeschoßige Gebäude bekommt im Bereich der Einsatzzentrale Schulungs- und Jugendräume in der zweiten Ebene. Vorgesehen sind außerdem ein Kommandoraum, ein Bereitschaftsraum und die erforderlichen Umkleideräume und Sanitäranlagen. In der Fahrzeuggarage für vier Stellplätze wird künftig auch ein neues Rüstlöschfahrzeug stehen. Der Ankauf wurde vom Gemeinderat bereits beschlossen und das Auto bestellt.

Bleibe für Bergrettung

Ins neue Einsatzzentrum zieht auch die Bergrettungs-Ortsstelle ein, die für den ganzen Bezirk Rohrbach zuständig ist. Die Bergretter bekommen einen Einsatz- und Mannschaftsraum, eine Garage und die erforderlichen Lager- und Nebenräume.

Am Dach des Neubaus wird eine Photovoltaik-Anlage mit 22,41 kWp und einem Speicher von 17,8 kW errichtet.

Kindergarten wird erweitert

Ein weiteres Bauprojekt soll im nächsten Jahr starten: Für die Erweiterung des Pfarrcaritas-Kindergartens liegt die fertige Planung mit Kostenschätzung beim Land OÖ. Der derzeit viergruppig geführte Kindergarten wächst um eine Gruppe, wobei die Möglichkeit besteht, diese als Krabbelgruppe zu führen. Daneben werden ein Bewegungsraum und ein Aufenthaltsraum neu errichtet. Sobald der Zubau erfolgt ist, startet die thermische Sanierung des bestehenden, 30 Jahre alten Gebäudes.

Sanierungsbedarf beim Schulkomplex

Auch bei der Volks- und Mittelschule stehen Baumaßnahmen an. „Bei einer Begehung mit Sachverständigen des Landes und der Bildungsdirektion wurde der Sanierungsbedarf bestätigt. Obwohl im Anfang der 1970er-Jahre erbauten Schulgebäude laufend Verbesserungen und Investitionen getätigt wurden und dieses auch den pädagogischen Erfordernissen entspricht, gibt es Defizite. Der Sanitärbereich etwa stammt teilweise noch aus den Errichtungsjahren“, berichtet Kellermann. In drei Bauetappen soll das gesamte Gebäude saniert werden.


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