Gemeinde Niederwaldkirchen macht sich klimafit
NIEDERWALDKIRCHEN. Das Land OÖ forciert den Ausbau der erneuerbaren Energie in Oberösterreich und dabei vor allem den Photovoltaikausbau. Die Marktgemeinde Niederwaldkirchen leistet ihren Beitrag dazu.

Im nächsten Frühjahr möchte man noch weitere Photovoltaikanlagen auf den öffentlichen Dächern – speziell bei der Mittelschule und der Volksschule – installieren und somit Sonnenenergie für die Selbstversorgung erzeugen. Die Planungen dafür liegen fertig vor, jetzt folgen erste Gespräche mit einer heimischen Netzfirma. „Jeder muss seinen Teil leisten, sonst werden wir die gesteckten Klimaziele nie schaffen“, ist Niederwaldkirchens Bürgermeister Harald Haselmayr überzeugt. Der Gemeindevorstand hat dem Vorhaben bereits zugestimmt, der Gemeinderatsbeschluss steht noch an.
Erst in der Planungsphase ist ein weiteres Projekt in Drautendorf: Hier könnte auf einer zweieinhalb Hektar großen, derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche von geringer Bonitätsstufe eine Photovoltaikanlage entstehen. Diese hätte das Potenzial, fast 700 Haushalte mit sauberer Sonnenenergie zu versorgen. Deren Umsetzung wird derzeit geprüft.
Generelles Ziel in Oberösterreich ist es, den Anteil des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Quellen bis 2030 auf mehr als 90 Prozent zu steigern. Schon jetzt liegt der Anteil bei drei Vierteln der verbrauchten Strommenge.


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